{"id":1030,"date":"2022-03-10T18:22:00","date_gmt":"2022-03-10T18:22:00","guid":{"rendered":"https:\/\/tdhj.org\/?p=1030"},"modified":"2025-12-10T19:24:42","modified_gmt":"2025-12-10T18:24:42","slug":"der-vergessene-anteil-der-nuklearen-teilhabe-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tdhj.org\/de\/post\/der-vergessene-anteil-der-nuklearen-teilhabe-1\/","title":{"rendered":"Der vergessene Anteil der Nuklearen Teilhabe"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-foo\"><strong>Abstract:<\/strong> Die Nukleare Teilhabe ist eine normative Debatte zweier Lager, die die erweiterten Probleme der Nuklearen Abschreckung ignorieren. Es ist daher wichtig die Zusammenh\u00e4nge der gesamtstaatlichen Sicherheitsvorsorge darzustellen. Die Debatte \u00fcber das Nachfolgeflugzeug nach dem Tornado verdeckt das Gesamtkonzept; Flugk\u00f6rperabwehr, F\u00fchrungsf\u00e4higkeit, aber auch der Schutz der Zivilbev\u00f6lkerung sind ebenso Teil effektiver Abschreckung und m\u00fcssen mitgedacht werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-b0hpj\"><strong>Bottom-line-up-front: <\/strong>Nukleare Abschreckung ist eine gesamtstaatliche Aufgabe, die alle Bereiche der Sicherheitsstrukturen betrifft. Selbst ein Austritt aus der Nuklearen Teilhabe w\u00fcrden diese Aufgabe nicht verkleinern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-dqfpk\"><strong>Problemdarstellung: <\/strong>Warum wird die Nukleare Abschreckung nur auf die F\u00e4higkeiten der Verbringung innerhalb der Nuklearen Teilhabe reduziert?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-eued9\"><strong>Was nun?: <\/strong>Flugk\u00f6rperabwehr, F\u00fchrungssysteme sowie Zivilschutz sind Teil der Nuklearen Abschreckung und sollten diesen Stellenwert auch wieder einnehmen. Zivilverteidigung als Teil des Fortbestehens eines Staates muss insbesondere vor dem Hintergrund russischer nuklearer Drohungen gest\u00e4rkt werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tdhj.org\/wp-content\/media-ext\/0d3ede_cf060994f0ea4d45b15d230629ce62df~mv2.jpg\" alt=\"Nukleare Teilhabe in allen Aspekten\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color has-small-font-size wp-block-paragraph\">Source: shutterstock.com\/Panchenko Vladimir<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"viewer-f6jfo\">Die Nukleare Teilhabe als politischer Spalt<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-d4m95\">Seit der Aufnahme der Koalitionsverhandlungen ist eine Debatte \u00fcber das F\u00fcr und Wider der Nuklearen Abschreckung und Deutschlands Platz in der sogenannten Nuklearen Teilhabe entbrannt. Durch den Koalitionsvertrag scheint die Debatte einged\u00e4mmt worden zu sein, jedoch bleiben wichtige Fragen zur Nuklearen Teilhabe unbeantwortet. Zu h\u00e4ufig wird diese auf die milit\u00e4rische F\u00e4higkeit der Verbringung reduziert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-57a0a\">Die Debatte teilt sich im Wesentlichen in zwei Lager. Bef\u00fcrworter halten einen Ausstieg aus allianzpolitischer Sicht f\u00fcr nicht tragbar. Sie verweisen darauf, dass der Atomwaffenverbotsvertrag zu einem Ausscheiden aus der Nuklearen Teilhabe f\u00fchren k\u00f6nnte. Zus\u00e4tzlich w\u00fcrde die Annahme des Atomwaffenverbotsvertrags, wenn auch potenziell nur als Beobachter, die NATO \u2013 Allianz erheblich spalten.[1] Auf der anderen Seite verweisen Gegner auf die Gefahr eines nuklearen Schlagabtausches und die Bestrebungen mit dem Atomwaffenverbotsvertrag eine atomwaffenfreie Welt schaffen zu wollen.[2] Nukleare Abschreckung ist derer Ansicht nach konzeptionell nicht mehr zeitgem\u00e4\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-2asb7\">Beide Positionen warten jedoch mit selektiv dargelegten Fakten und ideologisch anmutenden Diskussionsformen auf. Historische und inhaltliche Zusammenh\u00e4nge, die die nukleare Abschreckung erkl\u00e4ren, werden dabei ignoriert. Die Reaktionen in politischen Kreisen auf die Aussage von Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer, dass Nukleare Abschreckung zentral f\u00fcr die Sicherheit Europas sei, vom Oktober 2021, zeugen von der Verwirrtheit \u2013 auch in sicherheitspolitischen Kreisen \u2013 \u00fcber die Wichtigkeit von nuklearer Abschreckung und die angepaaste Verhaltensweise im Umgang mit der nuklearen Teilhabe.[3] Diese wird vielfach auf eine reine technische Komponente, den Ersatz des PA-200 \u201aTornado\u2018, reduziert[4], ohne jedoch auf die Erweiterung der nuklearen Abschreckung durch die nukleareTriade (bestehend aus Bombern, Interkontinentalraketen und U-Bootgest\u00fctzen Raketen) der USA hinzuweisen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-40de4\">Aktuelle Beitr\u00e4ge, wie etwa des ehemaligen Generalinspekteurs Harald Kujat, der sich f\u00fcr den Erhalt der nuklearen Teilhabe ausspricht, sind jedoch ebenso von argumentativen Fehlern gepr\u00e4gt. Sie befassen sich zwar mit der Koh\u00e4sion der NATO, jedoch nicht mit den Konsequenzen der Umsetzung auf staatlicher Ebene oder den strategischen Rahmenbedingungen, insbesondere gegen\u00fcber der Russischen F\u00f6deration und somit der erfolgreichen Umsetzung der Abschreckung.[5]<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Die Reaktionen in politischen Kreisen auf die Aussage von Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer, dass Nukleare Abschreckung zentral f\u00fcr die Sicherheit Europas sei, vom Oktober 2021, zeugen von der Verwirrtheit \u2013 auch in sicherheitspolitischen Kreisen \u2013 \u00fcber die Wichtigkeit von nuklearer Abschreckung und die angepaaste Verhaltensweise im Umgang mit der nuklearen Teilhabe.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-8tqiu\">Ebenso ist bei Gegnern der Nuklearen Teilhabe ein eklatanter Mangel an Fachwissen feststellbar. Der Fokus auf die moralische Fragw\u00fcrdigkeit in den Augen der Kritiker \u00fcberdeckt die Komplexit\u00e4t der Debatte rund um Kernwaffen im Allgemeinen. Die Forderung nach einer kernwaffenfreien Welt oder das Statement \u201eKernwaffen sind wichtig f\u00fcr die Koh\u00e4sion der NATO- Allianz\u201c reichen aus, um eine solche Debatte zu f\u00fchren. Dies birgt strategische Gefahren, insbesondere bedeuten solche Forderungen in der Konsequenz die einseitige Abr\u00fcstung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-e6ng6\">Das Argument dieses Artikels ist, dass die vielen komplexen \u00dcberlegungen, die mit der Nuklearen Teilhabe einhergehen, seit Ende des Kalten Krieges vergessen wurden und im schlimmsten Fall sogar gewollt ignoriert werden. Aspekte wie die Raketenabwehr im Zuge der Landesverteidigung, Fr\u00fchwarnsysteme und Command, Control und Communication Strukturen (C3) Strukturen, sowie der R\u00fcckbau von Schutzeinrichtungen f\u00fcr die Zivilbev\u00f6lkerung offenbaren das mangelnde Verst\u00e4ndnis zur Thematik. Somit werden Durchhaltef\u00e4higkeit oder auch gesellschaftliche Resilienz untergraben. Eine allumfassende Ausgestaltung der Nuklearen Abschreckung ist jedoch elementar, um die politische Unabh\u00e4ngigkeit sowie den Frieden und Wohlstand in Europa zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"viewer-5sav5\">Nukleare Bedrohung der 1990er<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-bt62f\"><em>\u201aThe end of history\u2018<\/em>, ein von Fukuyama oft wiederholter Satz, findet in sicherheitspolitischen Kreisen viele Verfechter.[6] Die ausgerufene Friedensdividende und der damit verbundene Abbau von Verteidigungsaufgaben setzten Gelder frei, die nun vermeintlich f\u00fcr \u201esinnvollere\u201c Aufgaben herangezogen werden konnten.[7] Die Angst vor einem nuklearen Konflikt wurde zunehmend auch in der Wahrnehmung neuer Konfliktherde verdr\u00e4ngt, die durch den Zerfall der Sowjetunion zum Vorschein traten.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Die Angst vor einem nuklearen Konflikt wurde zunehmend auch in der Wahrnehmung neuer Konfliktherde verdr\u00e4ngt, die durch den Zerfall der Sowjetunion zum Vorschein traten.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-6tcvd\">Eine nukleare Bedrohung wurde in Deutschland in den 1990er und 2000er Jahre durch die Bev\u00f6lkerung nicht wahrgenommen. Die Aufk\u00fcndigung des INF (Intermediate Range Nuclear Forces) \u2013 Vertrages im Jahr 2017 f\u00fchrte erstmals zur Realisation, dass eine vermeintlich neue Bedrohungslage besteht.[8] Diese war jedoch auch latent, w\u00e4hrend der 1990er und 2000er Jahre vorhanden, was hierbei gewollt oder ungewollt ignoriert wurde. Die Bedrohung durch see- und luftgest\u00fctzte Marschflugk\u00f6rper aus der russischen Basis im Kaliningrad Oblast war durchgehend vorhanden. Diese Systeme waren jedoch nie vom INF \u2013 Vertrag erfasst. Landgest\u00fctzte Mittelstreckensysteme machen und machten nur einen Bruchteil des Atomwaffenpotenzials der Russischen F\u00f6deration aus.[9] Eine reelle Gefahr bleibt weiterhin die Bedrohung, insbesondere durch russische sowie chinesische Interkontinentalraketen (ICBM) mit Mehrfachsprengk\u00f6pfen (MIRV).[10] Bemerkenswert ist hierbei, dass diese Bedrohung noch nicht Teil der aktuellen Bedrohungswahrnehmung ist.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"viewer-4n5jo\">Sinn und Zweck der Nuklearen Abschreckung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-7rv9u\">Nukleare Abschreckung in seiner Simplizit\u00e4t sucht die Schaffung des emotionalen Zustandes der Furcht bei den Entscheidungstr\u00e4gern des abzuschreckenden Staates. Nukleare Bewaffnung verspricht dem Besitzer Sicherheit vor einem Angriff mit konventionellen Waffen, aber auch vor nuklearer Drohung. Die Angst des potenziellen Gegners vor zeitnaher physischer Vernichtung soll von jeglicher Aggression abhalten. Dabei stellen sich Fragen nach dem Zerst\u00f6rungsgrad, der abschreckend wirkt[11], oder nach einer Reaktion nach einem Einsatz.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-1ivro\">In akademischen Theoriemodellen wird Nukleare Abschreckung auf Signalwirkung, Kommunikation und glaubhafte F\u00e4higkeiten reduziert.[12] Die Nukleare Teilhabe erf\u00fcllt vor allem die Aufgabe der Signalwirkung. Anders als die Verbringung via ICBM oder SLBMs (Submarine-Launched Ballistic Missile) kann der Gegner die Bewaffnung und Ausr\u00fcstung sowie die Stationierung von Bombern beobachten und somit fr\u00fchzeitig als Warnung verstehen. Aufgrund der ausgel\u00f6sten Furcht ist Kommunikation der wichtigste Aspekt von nuklearer Abschreckung. Nukleare Abschreckung ist kein Automatismus, der durch den Besitz, die Bereitschaft oder den vermeintlichen Willen \u00fcber den Einsatz von nuklearen Waffen erfolgt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-5cgms\">Aktuell wir der Einsatz von Nuklearwaffen als strategische Eskalation eines Konfliktes angesehen. Die These, dass ein einzelner Einsatz immer einen Automatismus der Eskalation ausl\u00f6st, die <em>Mutually Assured Destruction<\/em> (MAD), muss jedoch kritisch betrachtet werden.[13] Die Einordnung in die operative Situation sowie die Zielsetzung des Angriffs d\u00fcrfte hierbei ausschlaggebend sein. MAD als Konzept ist keine wissenschaftliche Begrifflichkeit. Es wurde durch einen Mitarbeiter eines US Think-Tanks gepr\u00e4gt[14]. Obwohl diese These Einzug in den diplomatischen Jargon gefunden hat[15], entspricht er keiner Analyse, die einer wissenschaftlichen Aufarbeitung standh\u00e4lt.[16] Die Problematik des MAD-Konzeptes ist die Simplifizierung der nuklearen Abschreckung auf eine bin\u00e4re Vorstellung einer Konfrontation, gepaart mit einer einheitlichen Annahme von Rationalit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Die These, dass ein einzelner Einsatz immer einen Automatismus der Eskalation ausl\u00f6st, die Mutually Assured Destruction, muss jedoch kritisch betrachtet werden.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"viewer-31p3u\">Nukleare Teilhabe<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-5tjom\">Die Nukleare Teilhabe ist ein Teil der strategischen Abschreckung durch einen Gegenschlag, jedoch mit lokaler und operativ-taktischer Zielrichtung.[17] Sub-strategische Waffen haben zur Aufgabe die eigene konventionelle Schw\u00e4che gegen\u00fcber einem st\u00e4rkeren Gegner zu revidieren oder die Eskalationsdynamiken notfalls aufzufangen und im besten Fall lokal einzuschr\u00e4nken.[18] Seit 1957 beteiligt sich die Bundesrepublik Deutschland mit Verbringungsmitteln f\u00fcr sub-strategische Nuklearwaffen an der sogenannten Nuklearen Teilhabe.[19]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-do8sk\">Die Dual Capable Aircraft (DCA) sind aktuell mit der Freifallbombe B61-3\/4\/11 ausger\u00fcstet und somit als sub-strategische Waffe verortet. Ihre wesentliche Aufgabe ist das Bek\u00e4mpfen von Hochwertzielen. Im Kern jedoch ist die Sprengkraft so gew\u00e4hlt, dass sie die Aufgabe als \u201eGefechtsfeldwaffe\u201c, auch zu Sperrung des Aufmarschgebietes, ausf\u00fcllt. Bei letzterer Operationsart wird das Anmarschgebiet gegnerischer konventioneller Truppenk\u00f6rper unpassierbar gemacht. Damit wird der Truppenk\u00f6rper zerschlagen. Nat\u00fcrlich k\u00f6nnen diese auch f\u00fcr strategische Operationen, beispielsweise, in der sie in der Counter-Force Rolle, die die Zerst\u00f6rung von gegnerischen Nuklearstreitkr\u00e4ften zum Ziel hat, herangezogen werden. Strategische Missionen im nuklearen Kontext sind jedoch meist keine Ziele auf dem Gefechtsfeld oder Truppenk\u00f6rper. W\u00e4hrend des Kalten Krieges wurden Freifallwaffen und Kurzstreckenraketen als taktische Eskalation angesehen und sollte die quantitative \u00dcberlegenheit der sowjetischen Streitkr\u00e4fte ausgleichen.[20] Unterst\u00fctzt werden alle nuklearen Operationen durch alle Nationen des B\u00fcndnisses im Rahmen des sogenannten SNOWCAT (Support of Nuclear Operations With Conventional Air Tactics). Staaten dieser Konfiguration (inklusive der Staaten der Nuklearen Teilhabe) stellen Jagdflugzeuge im Kriegsfall zu Verf\u00fcgung, um die nukleare Verbringung zu sichern.[21]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-32se9\">Bereits seit den 1960er Jahren wird die Effektivit\u00e4t einer Verbringung durch Flugzeuge angezweifelt. Um die Mission sicherzustellen, sollen andere Flugzeuge das Flugzeug mit der substrategischen Waffe vor Angriffen durch andere luft- und bodengebundene Bedrohungen sch\u00fctzen. Aufgrund des erh\u00f6hten Risikos f\u00fcr die flugzeuggebundene Verbringung, vor allem seit der Einf\u00fchrung von Flugabwehrraketen in den 1960er Jahren, bestand die Nukleare Teilhabe Deutschlands bis 1991 zus\u00e4tzlich auch aus bodengebunden Kurzstreckenraketen des Typs Pershing 1A, die die Bundeswehr seit 1960\/61 betrieb.[22] Diese wurden jedoch als Bestandteil der Verhandlungen rund um den INF-Vertrag abger\u00fcstet.[23] Somit ist die Festlegung auf die Verbringungsart mit Jagdbombern, im Hinblick auf die Aufk\u00fcndigung des INF \u2013 Vertrages, eine politische.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-5tkv4\">Aufgrund des Charakters und der Zielsetzung von sub-strategischen Waffen sind diese ideal geeignet, Angriffen, die zum Ziel haben ein Handeln zu erzwingen, wie dies vielfach der russischen Strategie Escalate to De-Escalate zugeschrieben wird, zu begegnen.[24] Hierbei wurde sub-strategischen Waffen ein destabilisierender Charakter beigemessen. Jedoch waren diese seit 1962 ein wesentlicher Teil der NATO-Doktrin und f\u00fchrten eher zu einer Stabilit\u00e4t und Sicherheit des Handelns. Durch das Herbeif\u00fchren eines &#8222;fait accompli\u201c, eines erfolgreich konventionell gef\u00fchrten Angriffs oder einer erfolgreichen Verteidigung, dessen Errungenschaften durch die Drohung mit der nuklearen Eskalation gehalten werden sollten oder durch den fr\u00fchestm\u00f6glichen Einsatz eines oder weniger nuklearer sub-strategischer Wirkmittel, werden diese konventionellen Erfolge gesichert. Diese Strategie war der Grundstein der MC14\/3 \u201aFlexible Response\u2018 f\u00fcr die 60-70er Jahre des Kalten Krieges. Sie stellte das Grundkonzept f\u00fcr den geplanten Waffeneinsatz der NATO und somit der Bundesrepublik Deutschland dar.[25] Das Konzept war vor allem in deutschen sicherheitspolitischen Kreisen umstritten, da ein etwaiger Waffeneinsatz auf dem Gebiet der Bundesrepublik verortet gewesen w\u00e4re.[26]<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Durch das Herbeif\u00fchren eines &#8222;fait accompli\u201c, eines erfolgreich konventionell gef\u00fchrten Angriffs oder einer erfolgreichen Verteidigung, dessen Errungenschaften durch die Drohung mit der nuklearen Eskalation gehalten werden sollten oder durch den fr\u00fchestm\u00f6glichen Einsatz eines oder weniger nuklearer sub-strategischer Wirkmittel, werden diese konventionellen Erfolge gesichert.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-6kni3\">Aufgrund der M\u00f6glichkeit eines potenziellen Atomkrieges auf deutschen Boden war die Bundesregierungen im Kalten Krieges bem\u00fcht ein aktives Mitspracherecht \u00fcber einen Einsatz von Nuklearwaffen, insbesondere auf dem Gebiet der Bundesrepublik, zu erlangen. Dieser Forderung kam man mit der Begr\u00fcndung der nuklearen Planungsgruppe der NATO (1967) nach.[27] Bestrebungen der Bundesrepublik eigene Nuklearwaffen zu entwickeln oder eine M\u00f6glichkeit diese gemeinsam als NATO zu betreiben wurden so aufgefangen.[28]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-eo07s\">Planungen f\u00fcr gemeinsame Operationen und die Abstimmung finden im Rahmen des NPG (Nukleare Planungsgruppe) statt. NPG Konsultationen weisen im Vergleich zu anderen Working Groups der NATO keine festgelegten Abl\u00e4ufe auf. Es \u00fcberrascht somit nicht, dass Ergebnisse nur auf Wunsch der Mitglieder schriftlich festgehalten werden. Derzeit ist die Struktur der Nuklearen Teilhabe bei den F\u00e4higkeiten und formellen Voraussetzungen an einer Bedrohungslage aus der Russischen F\u00f6deration ausgerichtet.[29] Eine m\u00f6gliche Abschreckung nuklearer Drohungen seitens der Volksrepublik China gegen\u00fcber Europa im Allgemeinen und Deutschland im Speziellen liegt somit allein im Rahmen der nuklearen Kapazit\u00e4ten der USA. Chinesische nukleare Kapazit\u00e4ten werden jedoch bereits in der unmittelbaren Zukunft eine Bedrohung f\u00fcr Europa darstellen.[30]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-ddsg5\">Nukleare Teilhabe und ihre Umsetzung stellt damit die gemeinsame physische Komponente der gemeinsamen Nuklearen Abschreckung der NATO dar. Diese kann insbesondere zum <em>Signalling<\/em> in Krisen herangezogen werden. Die deutsche Position ist aktuell am besten mit einem Auszug aus dem Wei\u00dfbuch von 2016 zusammengefasst: \u201e<em>Gegen\u00fcber \u00e4u\u00dferen Bedrohungen setzt die Allianz auch k\u00fcnftig vorrangig auf Abschreckung.Hierzu erh\u00e4lt und entwickelt das B\u00fcndnis ein aufeinander abgestimmtes strategisches Spektrum aus nuklearen und konventionellen F\u00e4higkeiten, einschlie\u00dflich der Flugk\u00f6rperabwehr.\u201c<\/em>[31] Obwohl diese Trinit\u00e4t im Wei\u00dfbuch benannt ist, werden die einzelnen Komponenten und ihre Bez\u00fcge untereinander nicht n\u00e4her erkl\u00e4rt. Insbesondere der Zusammenhang zwischen konventionellen und nuklearen F\u00e4higkeiten bleibt offen. Aufgrund dieser Trinit\u00e4t befasst sich der dritte Teil mit der Flugk\u00f6rperabwehr sowie den nicht erw\u00e4hnten C3 Strukturen und Fragen des Zivilschutzes.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"viewer-errrk\">Vergessene Systeme der Nuklearen Teilhabe -Fr\u00fchwarnsysteme und C3 Systeme<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-9jj53\">Um Nuklearwaffen zu kontrollieren und bei einer m\u00f6glichen Eskalation die Kontrolle zu behalten bedarf es kritischer Infrastruktur, die die F\u00e4higkeiten C3, und zuk\u00fcnftig Command, Control, Communication, Computers, Intelligence, Survaillance and Reconaissance (C4ISR), abbildet.[32] Diese Systeme sind Radare und F\u00fchrungseinrichtungen, an denen ein Lagebild zusammengef\u00fchrt wird sowie die sichere Kommunikation zwischen Verbringungsmitteln, Fr\u00fchwarnsystemen und der politischen und milit\u00e4rischen F\u00fchrung sicherstellt. F\u00fchrungsentscheidungen m\u00fcssen in jeglicher Lage die Truppenteile, die mit nuklearen F\u00e4higkeiten betraut sind, erreichen k\u00f6nnen.[33] Zugleich muss jedoch auch die Kommunikation mit der gegnerischen Regierung und deren Streitkr\u00e4ften selbst w\u00e4hrend Gefechtshandlungen sichergestellt werden k\u00f6nnen, um eine weitere Eskalation zu verhindern. Das Sicherstellen der F\u00fchrungsf\u00e4higkeit (sogenanntes \u201aNegativ-Control\u2018) ist ein zentrales Element, um Automatismen, individuell nicht abgestimmte Entscheidungen der Truppenf\u00fchrer und somit unkontrollierte Eskalation, zu verhindern. Entscheidend hierbei ist, dass Truppenf\u00fchrer keine alleinige Entscheidungsgewalt \u00fcber den Einsatz von atomaren Wirkmitteln erhalten.[34] Die Unterstellung von nuklearen Waffen an Teileinheitsf\u00fchrer, wie dies beispielsweise in Pakistan der Fall ist, ist aufgrund der M\u00f6glichkeit ihrer strategischen Bedeutung in einer Krise als nicht zielf\u00fchrend anzusehen.[35] Die Kontrolle ist somit einer st\u00e4ndigen Bedrohung ausgesetzt. Insbesondere von Cyberattacken, elektromagnetischem Puls oder physischer Zerst\u00f6rung geht eine aktuelle Gefahr aus und stellt das Aufrechterhalten der F\u00fchrungsf\u00e4higkeit in Krisenzeiten eine besondere Herausforderung dar. So waren w\u00e4hrend des Kalten Krieges die USA besorgt, dass bei einem begrenzten Einsatz mit nuklearen Waffen die sowjetische F\u00fchrung die Kontrolle \u00fcber Ihre C3 Strukturen f\u00fchren k\u00f6nnte und somit eine Beendigung von Kampfhandlungen nicht mehr m\u00f6glich w\u00e4re.[36]<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Das Sicherstellen der F\u00fchrungsf\u00e4higkeit ist ein zentrales Element, um Automatismen, individuell nicht abgestimmte Entscheidungen der Truppenf\u00fchrer und somit unkontrollierte Eskalation, zu verhindern.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-5qjma\">Aktuell bieten Radarsysteme in Rum\u00e4nien, Polen und auf Schiffen eine fl\u00e4chendeckende Raketen-Aufkl\u00e4rung f\u00fcr das NATO-Gebiet, die direkt aus der Russischen F\u00f6deration anfliegen.[37] Zus\u00e4tzlich versucht die Bundeswehr durch Luft-\/Weltraum\u00fcberwachung mit neuen Radarsystemen eigene Systeme zu schaffen, die in das NATO- System <em>NATO Integrated Air Defense System<\/em> (NATINADS) integriert werden k\u00f6nnen.[38]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-con0o\">Jede Kommandoebene hat bestimmte Knotenpunkte, die dazu dienen Befehle f\u00fcr einen nuklearen Einsatz zeitnah weiterzugeben. Die Knotenpunkte stellen deswegen auch eine Schwachstelle des Systems dar. Eine fr\u00fchzeitige Zerst\u00f6rung dieser h\u00e4tte zur Folge, dass die Abschreckung und somit der Einsatz von Nuklearwaffen verz\u00f6gert oder unm\u00f6glich gemacht wird.[39] Ein Angriff auf die C3 Knotenpunkte k\u00f6nnte jedoch auch einen nuklearen Gegenschlag des Gegners ausl\u00f6sen, da dieser aus Furcht die Kontrolle zu verlieren zur\u00fcckschlagen k\u00f6nnte. Die Bestrebungen Kosten einzusparen f\u00fchrten vielfach zu einer \u00dcberschneidung zwischen Kontrollsystemen f\u00fcr nukleare und konventionelle Operationen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-7lrc9\">Somit w\u00e4re es unter Umst\u00e4nden schwierig einer weiteren Eskalation Einhalt zu gebieten. Zus\u00e4tzlich stellt der Schutz vor EMP (Electromagnetic Pulse) -Schl\u00e4gen ein elementares Problem f\u00fcr die Sicherheit der F\u00e4higkeiten der Nuklearen Abschreckung dar. EMP ist ein Nebenprodukt von nuklearen Explosionen. Es k\u00f6nnte im Ernstfall die Elektronik von Leitsystemen, Computern und Mobiltelefonen zerst\u00f6ren und somit die F\u00fchrungsf\u00e4higkeit gef\u00e4hrden.[40] Aktuelle \u00dcberlegungen das Fr\u00fchwarnsystem \u00fcber Mobiltelefone sicherzustellen, erscheinen hierbei fragw\u00fcrdig.[41] Nicht nur w\u00e4re eine Warnung der Zivilbev\u00f6lkerung erschwert oder unm\u00f6glich, es w\u00fcrde auch die Verteidigungsf\u00e4higkeit erheblich verz\u00f6gern, weil ein EMP- Angriff zum Ausfall dieses Systems f\u00fchren w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"viewer-6js7c\">Flugk\u00f6rperabwehr<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-f5t6u\">Die Flugk\u00f6perabwehr ist ein zentrales Element moderner Landes- und B\u00fcndnisverteidigung. Sie stellt dar\u00fcber hinaus ein wesentliches Element der nuklearen Abschreckung dar, da sie die einzige Verteidigung gegen einen Raketenangriff darstellt. Raketenabwehr kann jedoch auch als eine offensive F\u00e4higkeit wahrgenommen werden, da sie das Abschreckungspotenzial eines potenziellen Gegners gef\u00e4hrdet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-dgqrp\">Nukleare Abschreckung und MAD beruhen auf dem Konzept gegenseitiger Vulnerabilit\u00e4ten. Das Gleichgewicht verliert seine Wirkung, sollte eine Seite beginnen technische L\u00f6sungen zu finden, diese Vulnerabilit\u00e4ten zu reduzieren. MAD setzt auch voraus, dass die jeweilig erwartende Zerst\u00f6rung ausreichen w\u00fcrde den Gegner effektiv davon zu \u00fcberzeugen, dass ein Angriff nicht erfolgreich sein kann. Eine totale Zerst\u00f6rung des Gegners bleibt eine Illusion, die durch die Begrifflichkeit des MAD selbst verst\u00e4rkt wurde. Die MAD-Logik hat bei n\u00e4herer Betrachtung numerische Probleme. So war der Grad der Zerst\u00f6rung w\u00e4hrend des Kalten Krieges f\u00fcr das US-Verteidigungsministerium im atomaren Schlagabtausch ein ma\u00dfgeblicher Faktor bei der Evaluierung, ob Abschreckung erfolgreich ist. Eine totale Zerst\u00f6rung bei einem nuklearen Schlagabtausch und das damit verbundene Ende der Menschheit ist somit eine fragw\u00fcrdige wissenschaftliche These.[42]<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Eine totale Zerst\u00f6rung des Gegners bleibt eine Illusion, die durch die Begrifflichkeit des MAD selbst verst\u00e4rkt wurde.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-3h2ia\">Von 1972-2004 war der Betrieb einer geringen Anzahl von Raketenabwehr vertraglich auf die Verteidigung von Moskau und Washington D.C. beschr\u00e4nkt.[43] Trotz dieses Vertrages verfolgten die USA die Idee eines Raketenschutzschildes. Die nukleare Aufr\u00fcstung der 1980er Jahre der Sowjetunion ist auf den Diskurs rund um die Strategic Defence Initiative zur\u00fcckzuf\u00fchren.[44] Die Sowjetunion setzte w\u00e4hrend dieser Debatte vermehrt auf den Einsatz von Mehrfachsprengk\u00f6pfen und Decoys, unter anderem auch um die Raketenabwehr notfalls \u00fcberwinden zu k\u00f6nnen. Seit der Aufk\u00fcndigung des Vertrages \u00fcber die Begrenzung von Raketenabwehr (ABM) nehmen die Bedenken von Seiten der Russischen F\u00f6deration sowie der Volksrepublik China zu; insbesondere da wom\u00f6glich mehr Nuklearwaffen von N\u00f6ten sein k\u00f6nnten, um die Abschreckung sicher zu stellen. Der ABM- Vertrag trug w\u00e4hrend des Kalten Krieges dazu bei den R\u00fcstungswettlauf zu entschleunigen. Eine Entscheidung f\u00fcr eine ausgebaute Raketenabwehr f\u00fchrt unweigerlich zu Versuchen anderer Staaten diese im Ernstfall aufbrechen zu wollen. Somit ist es als wahrscheinlich anzusehen, dass aktuelle Entwicklungen der Russischen F\u00f6deration im Bereich der Verbringungsmittel auf die Furcht vor einer funktionierenden NATO-Raketenabwehr zur\u00fcckzuf\u00fchren sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-8330o\">Innerhalb der NATO soll das <em>Integrated Air Defence System<\/em> (NATINADS) die Raketenabwehr sicherstellen.[45] Radarl\u00fccken existieren insbesondere im Norden und S\u00fcden der NATO-Allianz. Somit sind diese L\u00fccken als eine Alternative f\u00fcr die Aufrechterhaltung des Bedrohungspotenzials durch die Russische F\u00f6deration zu sehen. Neue Systeme, wie etwa der russische Marschflugk\u00f6rper \u201a<em>Burevestnik\u2018<\/em>, der aufgrund seiner langen Verweildauer und Anflugwinkel schwer zu orten ist oder das k\u00fcrzlich getestete <em>Fragmental Orbital Bombardement System<\/em> (FOBS) Chinas, k\u00f6nnten die L\u00fccken in der Radar-Aufkl\u00e4rung nutzen.[46]<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Radarl\u00fccken existieren insbesondere im Norden und S\u00fcden der NATO-Allianz.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-31r0a\">Ein <em>Fragmental Orbital Bombardment System<\/em> wird wie ein gew\u00f6hnlicher Gefechtskopf auf einer ICBM in die Erdumlaufbahn verbracht.[47] Dort jedoch kann mithilfe von Boostern die Richtung ge\u00e4ndert werden oder verbleiben, bis der Angriff ausgef\u00fchrt wird.[48] Die Richtungs\u00e4nderung beziehungsweise das \u00c4ndern der Flugbahn macht es schwieriger, Vorhersagen \u00fcber das Ziel zu machen. Eine bessere Weltall\u00fcberwachung k\u00f6nnte hierzu allerdings Abhilfe schaffen. Mit einem FOBS w\u00e4ren Anflugwinkel von ICBMs auch aus der schw\u00e4cher \u00fcberwachten s\u00fcdlichen Flanke der NATO denkbar.[49] Des Weiteren besteht die M\u00f6glichkeit die Waffen f\u00fcr einen l\u00e4ngeren Zeitraum und einen sp\u00e4teren Einsatz in einer Erdumlaufbahn zu belassen und somit einen \u00fcberraschenderen Waffeneinsatz anzustreben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"viewer-9engf\">Deutscher Beitrag zur Flugk\u00f6rperabwehr<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-b57gd\">Die Bundesrepublik ist seit den 1980er Jahren um eine effektive Raketenabwehr, insbesondere gegen Kurz- und Mittelstreckenraketen bem\u00fcht. W\u00e4hrend des Kalten Krieges wurde die Bundesrepublik Deutschland durch einen Flugabwehrg\u00fcrtel gesichert. Mit dem Ende des Kalten Krieges und der Wiedervereinigung befindet sich die Flugabwehr, und somit auch die Raketenabwehr, im R\u00fcckbau.[50] Die Einheiten des Flugabwehrg\u00fcrtel wurden bereits Anfang der 1990er von Ihrem 24\/7 Dienst entbunden. Durch die Einnahme der 5. beziehungsweise der 6. Luftwaffenreform (2003) wurden die Systeme \u201aRoland\u2018 und \u201aHAWK\u2018 vorzeitig au\u00dfer Dienst gestellt und hinterlie\u00dfen eine F\u00e4higkeitsl\u00fccke, die bis heute nicht geschlossen wurde.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Durch die Einnahme der 5. beziehungsweise der 6. Luftwaffenreform (2003) wurden die Systeme \u201aRoland\u2018 und \u201aHAWK\u2018 vorzeitig au\u00dfer Dienst gestellt und hinterlie\u00dfen eine F\u00e4higkeitsl\u00fccke, die bis heute nicht geschlossen wurde.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-26u45\">Aktuell verf\u00fcgt, die Bundesrepublik \u00fcber eine begrenzte Anzahl von PATRIOT Flug-\/Raketenabwehrsystemen, insbesondere auf dem Flugk\u00f6rperabwehrzertifiziertem Standard Pak-3.[51] Diese Systeme werden nicht dauerhaft zur Sicherung des deutschen Luftraums herangezogen und sind haupts\u00e4chlich f\u00fcr Punktverteidigung ausgelegt. Die F\u00e4higkeiten des Systems Patriot sind jedoch selbst in der Praxis umstritten. Ein Angriff auf den Raffineriekomplex Abqaiq\u2013Khurais, der am 14. September 2019 in Saudi- Arabien mit Drohnen und Marschflugk\u00f6rpern erfolgte, konnte trotz mehrer Patriot- Stellungen nicht abgewehrt werden.[52] Insbesondere die Einschr\u00e4nkung durch das Radarsystem, welches keine 360 Grad Trackingf\u00e4higkeit aufweist, wirkte sich fatal auf die Verteidigung des Komplexes aus. Der Anflugwinkel wurde gezielt so gew\u00e4hlt, dass die Radarabdeckungen durch das Patriot-Radar vermieden werden konnten. Obwohl auch andere Flugabwehrsysteme stationiert waren, konnte diese aufgrund ihrer Ausrichtung und ihres technischen Standes nichts zur Abwehr beitragen. Deswegen ist anzunehmen, dass die deutschen Patriot Systeme bei einem Angriff nur minimale Wirkung entfalten k\u00f6nnten. Demzufolge besteht eine Diskrepanz zwischen dem erkl\u00e4rten Ziel des Wei\u00dfbuches von 2016, das eine effektive Raketenabwehr vorsieht, und der Realit\u00e4t, die kaum die Sicherheit der Hauptstadt Berlin gew\u00e4hrleisten k\u00f6nnte. Zwar werden auch aktuell Schiffe der Marine (F-124) mit neuen Radaren zu Raketenabwehr ausgestattet, jedoch fehlt eine ausreichende Ausstattung mit Flugk\u00f6rpern f\u00fcr High-Altitude Intercepts.[53]<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"viewer-bovno\">Zivile Komponente der Nuklearen Abschreckung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-8a5bm\">Herman Kahn stellte bereits in seinem Buch <em>On Thermonuclear War <\/em>fest, dass der Schutz der Zivilbev\u00f6lkerung wichtig f\u00fcr eine effektive Abschreckung ist und letztendlich auch eine Lebensversicherung f\u00fcr das Fortbestehen eines Staates darstellt.[54] W\u00e4hrend des Kalten Krieges betrieben die Bundesrepublik Deutschland, aber auch die DDR Bunker zum Schutz ihrer jeweiligen Zivilbev\u00f6lkerung und hielten Versorgung f\u00fcr die Zivilbev\u00f6lkerung f\u00fcr den Notfall vor.[55]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-8l1pm\">Aktuell hat das Innenministerium die Federf\u00fchrung \u00fcber den Zivilschutz.[56] Die genaue Trennlinie zwischen Zivilverteidigung und milit\u00e4rischen Forderungen werden nicht in der derzeitigen Strategie f\u00fcr den Zivilschutz geregelt. Dies zeigt eine pr\u00e4gnante Entfremdung zwischen der zivilen und milit\u00e4rischen Krisenvorsorge. Zus\u00e4tzlich wurde seit 2007 das Schutzraumprinzip des Bundesamtes f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsschutz und Katastrophenhilfe au\u00dfer Kraft gesetzt. Seither werden keine aktiven Ma\u00dfnahmen bez\u00fcglich der Schutzbauten weiterverfolgt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-fi60m\">In der Bedrohungsanalyse der <em>Strategie zum Schutz der Bev\u00f6lkerung in Deutschland<\/em> von 2010 wird trotz, dem aktuellen Wei\u00dfbuch von 2016, das Wei\u00dfbuch der Bundeswehr von 1994 zu Grunde gelegt. In der Einsch\u00e4tzung des Amtes f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsschutz und Katastrophenschutz ist die Gef\u00e4hrdungslage durch Nuklearwaffen \u2018<em>kurz-, mittel- und langfristig auszuschlie\u00dfen bzw. hochgradig unwahrscheinlich<\/em>\u2018.[57] Diese Einsch\u00e4tzung entbindet die Bundesregierung daher den Bau von Schutzeinrichtungen f\u00fcr die Zivilbev\u00f6lkerung zu betreiben und zu erhalten. Laut dem Gesetz \u00fcber den Zivilschutz und die Katastrophenhilfe des Bundes (ZSKG) ist der Bund jedoch dazu verpflichtet Schutzr\u00e4ume f\u00fcr die Zivilbev\u00f6lkerung in ausreichender Zahl bereitzustellen.[58] Das ZSKG wurde aber erst 2020 auf seine Anwendbarkeit \u00fcberpr\u00fcft und die Klausel zum Bau von Schutzeinrichtungen bekr\u00e4ftigt. Seit 1990 befinden sich die Schutzeinrichtungen des Bundes aktiv im R\u00fcckbau oder wurden verkauft. Ein anderswirkender Trend ist nicht zu erkennen. Selbst Regierungsschutzeinrichtungen wie der Regierungsbunker Ahrtal wurden 2007\/8 in ein Museum umgewandelt.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Laut dem Gesetz \u00fcber den Zivilschutz und die Katastrophenhilfe des Bundes (ZSKG) ist der Bund jedoch dazu verpflichtet Schutzr\u00e4ume f\u00fcr die Zivilbev\u00f6lkerung in ausreichender Zahl bereitzustellen.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-8gc4b\">Frankreich hingegen baute den Schutz der Regierung gegen nukleare Angriffe in den 2000er weiter aus. Somit befindet sich ein Bunker namens \u201eJupiter\u201c unter dem Elysee Palast.[59] Die Bundesregierung besitzt aktuell keinen dezidierten Bunker, der die F\u00fchrungsf\u00e4higkeit auch im Falle eines nuklearen Angriffs sicherstellt. Es ist anzunehmen, dass das Bundeskanzleramt einen Schutzraum unterh\u00e4lt, jedoch ist auch dies fraglich.[60] Im Falle eines nuklearen Angriffs auf die Hauptstadt Berlin sind aktuell wohl keine Schutzr\u00e4ume verf\u00fcgbar. \u00dcbungen zu solch einem Notfall werden seit der Wiedervereinigung und dem Ende Kalten Krieges nicht mehr durchgef\u00fchrt. Die Zentralisierung der Verwaltungsstrukturen f\u00fchrte zur gr\u00f6\u00dferen Anf\u00e4lligkeit der F\u00fchrungs- und Entscheidungsstrukturen gegen\u00fcber physischen Angriffen, insbesondere nuklearer Wirkmittel. Konkrete Handlungsanweisungen f\u00fcr jeden Haushalt, \u00e4hnlich wie in Schweden, w\u00fcrden zumindest die Durchhaltef\u00e4higkeit der Bev\u00f6lkerung f\u00fcr alle Krisenszenarien steigern. In der Konzeption der Zivilverteidigung von 2016 das Bundesministerium des Inneren werden erstmalig wieder von Vorbereitungen f\u00fcr \u201aCBRN- Lagen\u2018 aufgef\u00fchrt. Diese sollen auch Vorbereitung f\u00fcr eine \u201aAtomexplosion beinhalten\u2018, genauere Bestimmungen liegen jedoch nicht vor.[61] Eine Umsetzung oder eine Ausgestaltung auf L\u00e4nder oder Kreisebene ist bisher nicht erfolgt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-63l5d\">Warnsysteme sind derzeit zur\u00fcckgebaut und sollen nun durch ein Fr\u00fchwarnsystem \u00fcber Mobiltelefone ersetzt werden.[62] Im Falle eines atomaren Angriffes k\u00f6nnte der EMP-Effekt elektronische Verbindungen kappen. Sekund\u00e4re Systeme sind in derzeitigen Planungen nicht vorgesehen. Somit ist aktuell keine gesicherte Struktur f\u00fcr einen etwaigen nuklear- beziehungsweise EMP-Schlag vorgesehen. Somit ist ein wesentlicher Pfeiler der Abschreckung die signalisierte sowie reale Durchhaltef\u00e4higkeit nicht gew\u00e4hrleistet und schw\u00e4cht somit das Abschreckungspotenzial.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Somit ist aktuell keine gesicherte Struktur f\u00fcr einen etwaigen nuklear- beziehungsweise EMP-Schlag vorgesehen.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"viewer-7j185\">Schlussfolgerungen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-2bn6t\">Das F\u00fcr und Wider zu F\u00e4higkeiten der nuklearen Teilhabe \u00fcberdeckt den gesamtstaatlichen Auftrag die Gesellschaft bestm\u00f6glich zu sch\u00fctzen. Aspekte der Flugk\u00f6rperabwehr, der C3 Strukturen sowie der Zivilschutz sind ein zentrales Element, um die Handlungsfreiheit zu gew\u00e4hrleisten, die eine effektive Abschreckung erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-88jta\">Die politische und insbesondere die milit\u00e4rische F\u00fchrung m\u00fcssen sich \u00fcber die implizierten Konsequenzen der nuklearen Abschreckung bewusst sein, selbst wenn man nicht mehr Teil der nuklearen Teilhabe in Zukunft sein k\u00f6nnte. Es ist unwahrscheinlich, dass der Atomwaffenverbotsvertrag eine Verringerung der Wichtigkeit von nuklearen Waffen herbeif\u00fchren wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-84plc\">Deshalb ben\u00f6tigt die Bundesregierung zur F\u00fchrung des Landes, zur St\u00e4rkung der Regierungsf\u00e4higkeit in Krisenzeiten und auch im Hinblick auf einen m\u00f6glichen Nuklearschlag C3 Strukturen. Diese Strukturen k\u00f6nnen auch im Falle anderer Krisenf\u00e4lle genutzt werden, denn Kommunikation ist eine der Haupts\u00e4ulen des Krisenmanagements.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-ea0jf\">Nukleare Abschreckung muss somit ressort\u00fcbergreifend gedacht werden. Durch die spezifischen physischen Eigenschaften nuklearer Waffen, haben diese einen staatsvernichtenden Charakter und heben sich so von anderen Bedrohungen gegen\u00fcber einem Staat ab.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-dots\" \/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-9mk4f\"><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/severin-pleyer-43a21a151\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><u>Hauptmann Severin Pleyer<\/u><\/a>; Nuklearstrategie und Strategische Theorie; \u201eZur Nuklearstrategie Russlands: \u00dcbersetzung und Kommentar des Dekretes \u00fcber Prinzipien der nuklearen Abschreckung\u201c; \u201eDas Heer muss dimensions\u00fcbergreifend denken, um als Teilstreitkraft weiterhin relevant zu sein: Anmerkungen zu den Operativen Leitlinien des Heeres\u201c; Research Fellow German Institute for Defence and Strategic Studies (GIDS). Bei den in diesem Artikel vertretenen Ansichten handelt es sich um die des Autors. Diese m\u00fcssen nicht mit jenen der Bundeswehr \u00fcbereinstimmen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-dots\" \/>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-es8j1\">[1] Atombomben als politisches Spaltmaterial, Frankfurter Allgemeiner Zeitung, abgerufen am September 22, 2021, https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/nur-cdu-und-csu-stehen-zur-nuklearen-teilhabe-in-der-nato-17546733.html?premium.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-63oc0\">[2] \u201dAtomwaffenverbotsvertrag: Deutschland muss wichtiges Signal f\u00fcr Abr\u00fcstung unterst\u00fctzen,\u201c B\u00fcndnis90\/Gr\u00fcne, abgerufen am January 1, 2021, https:\/\/www.corinna-rueffer.de\/pm-atomwaffenverbotsvertrag\/.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-de5qj\">[3] \u201dSeibert verteidigt Kramp-Karrenbauers Aussagen zu Atomwaffen,\u201c <em>DerSpiegel<\/em>, abgerufen am October 25, 2021, https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/annegret-kramp-karrenbauer-regierungssprecher-seibert-verteidigt-ihre-aussagen-zu-atomwaffen-a-e8af5d13-ba22-4e10-8a3f-8ec3a34b703b.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-ee3qn\">[4] Siehe z.b. Brauss, Heinrich und M\u00f6lling, Christian, \u201cGermany\u2019s Role in NATO\u2019s Nuclear Sharing,\u201d DGAP foreign policy brief No.4 (2020), <a href=\"https:\/\/dgap.org\/sites\/default\/files\/article_pdfs\/DGAP-Policy%20Brief-2020-04_NATOs%20NS.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/dgap.org\/sites\/default\/files\/article_pdfs\/DGAP-Policy%20Brief-2020-04_NATOs%20NS.pdf<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-b17l4\">[5] \u201cSicherheitspolitische Kompetenz? Habe wenig Hoffnung bei der SPD,\u201c abgerufen am November 3, 2021, https:\/\/www.welt.de\/politik\/deutschland\/plus234826002\/Ampel-Nukleare-Teilhabe-ist-fuer-Deutschland-von-existenzieller-Bedeutung.html.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-5s2t7\">[6] Francis Fukuyama, \u201cThe End of History?,\u201d <em>The National Interest<\/em>, no. 16 (1989): 3\u201318, http:\/\/www.jstor.org\/stable\/24027184.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-b6ks0\">[7] Hubertus Bardt (2018) : Deutsche Verteidigungsausgaben seit dem Ende des Kalten Krieges, Wirtschaftsdienst, Springer, Heidelberg, Vol. 98, Iss. 9, 680-682.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-ehodp\">[8] Robert Baag und Klaus Remme, \u201cZerfall des INF-Vertrags: Die Wiederkehr des atomaren Wettr\u00fcstens,\u201c Deutschlandfunk, abgerufen am January 30,2019, <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/zerfall-des-inf-vertrags-die-wiederkehr-des-atomaren-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/zerfall-des-inf-vertrags-die-wiederkehr-des-atomaren-100.html<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-a1d5i\">[9] Hans M. Kristensen, \u201cKalibr: Savior of INF Treaty?,\u201d <em>Federation of American Scientists<\/em>, abgerufen am December 14, 2015, <a href=\"https:\/\/fas.org\/blogs\/security\/2015\/12\/kalibr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/fas.org\/blogs\/security\/2015\/12\/kalibr\/<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-6aecd\">[10] Podvig, Pavel (2011), \u201cRussia\u2019s Nuclear Forces: Between Disarmament and Modernization,\u201d IFRI Proliferation Papers Spring (2011): 10.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-2q2nm\">[11] Rose McDermott, Anthony C. Lopez, Peter K. Hatemi, \u201c\u2018Blunt Not the Heart, Enrage It\u2019: The Psychology of Revenge and Deterrence,\u201d <em>Texas National Security Review<\/em>, Vol 1, Iss 1 November 2017, 6.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-6fgi9\">[12] Patrick M. Morgan, <em>Deterrence Now<\/em> (Cambridge: Cambridge University Press 2003), 8-23.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-9lc58\">[13] Brendan Rittenhouse Green, <em>The Revolution that Failed: Nuclear Competition Arms Control and the Cold War <\/em>(Cambridge: Cambridge University Press 2020), 29.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-bmnl7\">[14] Fred Kaplan, The Bomb: Presidents, Generals and the Secret History of Nuclear War (New York: Simon&amp;Schuster, 2020), 91.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-3ri51\">[15] \u2018A nuclear cannot be won and must not be fought\u2019,<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-ffl7p\">[16] Brendan Rittenhouse Green, The Revolution that Failed: Nuclear Competition Arms Control and the Cold War (Cambridge: Cambridge University Press 2020), 29.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-22om3\">[17] Paul Schulte, \u201cTactical Nuclear Weapons in NATO and Beyond: A Historical and Thematic Examination,\u201d in Tom Nichols et. al, <em>Tactical Nuclear Weapons and NATO<\/em> (Carlisle: Strategic Studies Institute, U.S. Army War College 2012), 15.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-1dtv5\">[18] Forrest E. Morgan, Karl P. Mueller, Evan S. Medeiros, Kevin L. Pollpeter, and Roger Cliff, <em>Dangerous Thresholds: Managing Escalation in the 21st Century<\/em>. Santa Monica, CA: RAND Corporation, 2008<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-s5s4\">[19]Bruno Tho\u00df<em>, Nato-Strategie und nationale Verteidigungsplanung: Planung und Aufbau der Bundeswehr unter den Bedingungen einer massiven atomaren Vergeltungsstrategie 1952-1960<\/em> (M\u00fcnchen: Oldenbourg Verlag, 2006), 457 u. 469<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-2ksg1\">[20]\u201eNonstrategic Nuclear Weapons\u201d, Congressional Research Service abgerufen am July 15, 2021, <a href=\"https:\/\/sgp.fas.org\/crs\/nuke\/RL32572.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/sgp.fas.org\/crs\/nuke\/RL32572.pdf<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-eq9mo\">[21]Hans M.Kristensen, \u201cNATO Nuclear Exercise Underway With Czech and Polish Participation,\u201d Federation of American Scientists, 2017, <a href=\"https:\/\/fas.org\/blogs\/security\/2017\/10\/steadfast-noon-exercise\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/fas.org\/blogs\/security\/2017\/10\/steadfast-noon-exercise\/<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-7gee1\">[22] Andreas Lutsch, <em>Westbindung oder Gleichgewicht: Die nukleare Sicherheitspolitik der Bundesrepublik zwischen Atomwaffensperrvertrag und NATO- Doppelbeschluss<\/em> (Berlin: DeGruyter Oldenbourg), 72.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-5rd1o\">[23] Hans Joachim Schmidt, &#8222;Aufk\u00fcndigung des INF-Vertrags: Zur deutschen Position,\u201c Kommentar 14.12.2018, Bundeszentrale f\u00fcr Politische Bildung, https:\/\/www.bpb.de\/internationales\/europa\/russland\/analysen\/282614\/kommentar-aufkuendigung-des-inf-vertrags-zur-deutschen-position.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-e98rl\">[24] Mark Episkopos, &#8222;Russia\u2019s Crazy Nuclear War Strategy: Escalation\u2026to De-escalate?,&#8220; <em>The National Interest<\/em>, 3\/19\/2021, https:\/\/nationalinterest.org\/blog\/buzz\/russia%E2%80%99s-crazy-nuclear-war-strategy-escalationto-de-escalate-180680, aufgerufen am December 23, 2021.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-6rjb2\">[25] \u201cMC14\/3\u201d, NATO, abgerufen am January 16, 1968, https:\/\/www.nato.int\/docu\/stratdoc\/eng\/a680116a.pdf, 10.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-drori\">[26] Paul Buteux, <em>The Politics of Nuclear Consultation in NATO 1965- 1980<\/em> (New York: Cambridge University Press, 1983), 67-69.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-9ovop\">[27] Ibid., 69.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-85k76\">[28] Francis Gavin, <em>Nuclear Weapons and American Grand Strategy<\/em> (Washington D.C.: The Brookings Institution, 2020), 61.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-9bos6\">[29] Heinrich Brauss und Christian M\u00f6lling, \u201cGermany\u2019s Role in NATO\u2019s Nuclear Sharing,\u201d DGAP foreign policy brief No.4 (2020), <a href=\"https:\/\/dgap.org\/sites\/default\/files\/article_pdfs\/DGAP-Policy%20Brief-2020-04_NATOs%20NS.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/dgap.org\/sites\/default\/files\/article_pdfs\/DGAP-Policy%20Brief-2020-04_NATOs%20NS.pdf<\/a>, 2-3.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-955f1\">[30] Timothy Wright, \u201cIs China gliding toward a FOBS capability?,\u201d <em>IISS Analysis<\/em>, October 22, 2021, <a href=\"https:\/\/www.iiss.org\/blogs\/analysis\/2021\/10\/is-china-gliding-toward-a-fobs-capability\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.iiss.org\/blogs\/analysis\/2021\/10\/is-china-gliding-toward-a-fobs-capability<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-ba5lu\">[31] &#8222;Weissbuch Zur Sicherheitspolitik und Zukunft der Bundeswehr\u201c, 2016, <a href=\"https:\/\/www.bmvg.de\/resource\/blob\/13708\/015be272f8c0098f1537a491676bfc31\/weissbuch2016-barrierefrei-data.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.bmvg.de\/resource\/blob\/13708\/015be272f8c0098f1537a491676bfc31\/weissbuch2016-barrierefrei-data.pdf<\/a>, 65.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-fm765\">[32] \u201cNuclear Operations,\u201d Joint Publication 3-72, 2019, https:\/\/irp.fas.org\/doddir\/dod\/jp3_72.pdf, 27.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-j9md\">[33] Ibid., 32.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-a9uja\">[34] Valery E. Yarynich, C3: Nuclear Command, Control, Cooperation, (Washington D.C.: Centre for Defense Information, 2003), 22-24, 13.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-vmao\">[35] Sadia Tasleem (2016): Pakistan\u2019s Nuclear Use Doctrine, <em>Regional Insights<\/em> March 06, 2016, <a href=\"https:\/\/carnegieendowment.org\/2016\/06\/30\/pakistan-s-nuclear-use-doctrine-pub-63913\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/carnegieendowment.org\/2016\/06\/30\/pakistan-s-nuclear-use-doctrine-pub-63913<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-f8ec1\">[36] Valery E. Yarynich, <em>C3: Nuclear Command, Control, Cooperation<\/em>, (Washington D.C.: Centre for Defense Information, 2003), 22-24.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-c3p10\">[37]NATO Ballistic Missile Defence, 2019<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-8nvsd\">[38] \u201cHensoldt \u2013 IAI: new long-range air surveillance and BMD radars for German Armed Forces\u201d, European Defence Review, https:\/\/www.edrmagazine.eu\/hensoldt-iai-new-long-range-air-surveillance-and-bmd-radars-for-german-armed-forces.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-8k8sc\">[39] Valery E. Yarynich, C3: Nuclear Command, Control, Cooperation, (Washington D.C.: Centre for Defense Information, 2003), 18.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-1lfiq\">[40] Congressional Research Service, \u201cCRS Report High Altitude Electromagnetic Pulse (HEMP) and High Power Microwave (HPM) Devices: Threat Assessments\u201d, zuletzt abgerufen July 21, 2008, <a href=\"https:\/\/www.everycrsreport.com\/files\/20080721_RL32544_9e6f2375816d0968cb1a62fe43056072492ded0a.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.everycrsreport.com\/files\/20080721_RL32544_9e6f2375816d0968cb1a62fe43056072492ded0a.pdf<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-5tbnf\">[41] \u201eKatastrophenschutz: So warnen Smartphones in anderen L\u00e4ndern,\u201c Bayrischer Rundfunk, zuletzt abgerufen July 20, 2021, https:\/\/www.br.de\/nachrichten\/netzwelt\/katastrophen-warn-app-so-warnen-smartphones-in-anderen-laendern,SdhvcvH.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-93sdd\">[42] Matthew Kroenig, <em>The Logic of American Nuclear Strategy<\/em> (New York: Oxford University Press, 2018), 16-18.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-ast6t\">[43] Timothy Wright, \u201cIs China gliding toward a FOBS capability?,\u201d <em>IISS Analysis<\/em>, October 22, 2021, <a href=\"https:\/\/www.iiss.org\/blogs\/analysis\/2021\/10\/is-china-gliding-toward-a-fobs-capability\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.iiss.org\/blogs\/analysis\/2021\/10\/is-china-gliding-toward-a-fobs-capability<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-4i19r\">[44] Fred Kaplan, <em>The Bomb: Presidents, Generals and the Secret History of Nuclear War<\/em> (New York: Simon&amp;Schuster, 2020), 154-156.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-577ja\">[45] \u201cAir and Missile Defence Command and Control,\u201d NATO Communications and Information Agency, <a href=\"https:\/\/www.ncia.nato.int\/what-we-do\/air-missile-defence.htm\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.ncia.nato.int\/what-we-do\/air-missile-defence.htm<\/a>l<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-7culk\">[46] Ian Williams, \u201cAchilles\u2019 Heel: Adding Resilience to NATO\u2019s Fragile Missile Shield,\u201d CSIS Briefs, zuletzt abgerufen August 19, 2019,https:\/\/www.csis.org\/analysis\/achilles-heel-adding-resilience-natos-fragile-missile-shield<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-cnrld\">[47] Gy\u0171r\u00f6si, 2010.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-497ip\">[48]\u201cThe Soviet Fractional Orbital Bombardment System Program\u201d, AirPower Australia, zuletzt abgerufen January 21, 2014, http:\/\/www.ausairpower.net\/APA-Sov-FOBS-Program.html.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-es2r9\">[49] Sinan \u00dclgen, Can Kasapo\u011flu, \u201cA Threat-Based Strategy for NATO\u2019s Southern Flank,\u201d Carnegie Europe, zuletzt abgerufen June 10, 2016, <a href=\"https:\/\/carnegieeurope.eu\/2016\/06\/10\/threat-based-strategy-for-nato-s-southern-flank-pub-63785\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/carnegieeurope.eu\/2016\/06\/10\/threat-based-strategy-for-nato-s-southern-flank-pub-63785<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-f1kju\">[50] Frederike Hartung, Flugabwehr im Wandel der Zeit: \u201eVom Kalten Krieg bis heute,\u201c in <em>Luftwaffe und Luftverteidigung<\/em> (Norderstedt: Miles Verlag, 2017), 103.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-1uepq\">[51] Deutschland beschlie\u00dft Modernisierung der Patriot, Europ\u00e4ische Sicherheit und Technik, zuletzt abgerufen June 28, 2019, <a href=\"https:\/\/esut.de\/2019\/06\/meldungen\/ruestung2\/13823\/deutschland-beschliesst-modernisierung-der-patriot\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/esut.de\/2019\/06\/meldungen\/ruestung2\/13823\/deutschland-beschliesst-modernisierung-der-patriot\/<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-7m9r9\">[52] \u201dThe Oncoming swarm,\u201d <em>European Security &amp;Defence<\/em>, zuletzt abgerufen August 02, 2020, https:\/\/euro-sd.com\/2020\/08\/articles\/18207\/the-oncoming-swarm\/.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-155eu\">[53] \u201cF-124 Vertrag f\u00fcr neue Weitbereichsradare unterschrieben,\u201c <em>Europ\u00e4ische Sicherheit und Technik<\/em>, zuletzt abgerufen August 24, 2021, <a href=\"https:\/\/esut.de\/2021\/08\/meldungen\/29223\/f124-vertrag-weitbereichsradare\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/esut.de\/2021\/08\/meldungen\/29223\/f124-vertrag-weitbereichsradare\/<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-6ni40\">[54] Hermann Kahn, <em>On Thermonuclear War <\/em>(New York: Taylor&amp;Francis, 2007), 96.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-1sore\">[55] Martin Diebel, <em>Atomkrieg und andere Katastrophen: Zivil- und Katastrophenschutz in der Bundesrepublik und Gro\u00dfbritannien nach 1945<\/em> (Paderborn: Sch\u00f6ningh, 2017), 315-320.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-5bose\">[56] \u201cKonzeption Zivile Verteidigung,\u201c, Bundesministerium des Innern, 2016, https:\/\/www.bbk.bund.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/__Verschieben\/Konzeption_Zivile_Verteidigung_KZV.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=1, 6.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-8mu1h\">[57]\u201cNeue Strategie zum Schutz der Bev\u00f6lkerung in Deutschland 2010,\u201c Referat II.1, Bundesamt<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-1i61d\">f\u00fcr Bev\u00f6lkerungsschutz und Katastrophenhilfe, https:\/\/www.bbk.bund.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/Mediathek\/Publikationen\/WF\/WF-04-neue-strategie-bevsch.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=5, 23.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-cvv9k\">[58] \u201cGesetz \u00fcber den Zivilschutz und die Katastrophenhilfe des<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-8lq3d\">Bundes (Zivilschutz- und Katastrophenhilfegesetz &#8211; ZSKG),\u201c zuletzt abgerufen June 19, 2020, <a href=\"https:\/\/www.bbk.bund.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/Rechtsgrundlagen\/zskg.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=7\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.bbk.bund.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/Rechtsgrundlagen\/zskg.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=7<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-biisa\">[59] Dryef Zineb, \u201cLe \u00ab PC Jupiter \u00bb, le bunker de l\u2019Elys\u00e9e qui abrite les conseils de d\u00e9fense,\u201c <em>LeMonde<\/em>, zuletzt abgerufen November 06, 2020, <a href=\"https:\/\/www.lemonde.fr\/m-le-mag\/article\/2020\/11\/06\/le-pc-jupiter-refait-surface_6058787_4500055.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.lemonde.fr\/m-le-mag\/article\/2020\/11\/06\/le-pc-jupiter-refait-surface_6058787_4500055.html<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-cc86o\">[60]\u201c3-Millionen-Euro-Rechnung aus dem Kanzleramt lag auf der Stra\u00dfe,\u201c <em>DerTagesspiegel<\/em>, zuletzt abgerufen June 11, 2019, https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/kurioser-fund-in-schoeneberg-3-millionen-euro-rechnung-aus-dem-kanzleramt-lag-auf-der-strasse\/24441900.html.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-1fujp\">[61] \u201cKonzeption Zivile Verteidigung,\u201c Bundesministerium des Innern, 2016, https:\/\/www.bbk.bund.de\/SharedDocs\/Downloads\/DE\/__Verschieben\/Konzeption_Zivile_Verteidigung_KZV.pdf?__blob=publicationFile&amp;v=1, 29.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-ar7en\">[62] \u201cPolitiker fordern Katastrophenwarnungen \u00fcbers Handy,\u201c <em>DerSpiegel<\/em>, zuletzt abgerufen July 20, 2021, https:\/\/www.spiegel.de\/netzwelt\/netzpolitik\/hochwasser-politiker-fordern-katastrophenwarnungen-uebers-handy-a-064b7bb4-54aa-4562-baed-5473804dd380.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Abstract: Die Nukleare Teilhabe ist eine normative Debatte zweier Lager, die die erweiterten Probleme der Nuklearen Abschreckung ignorieren. 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