{"id":1036,"date":"2022-07-04T04:43:21","date_gmt":"2022-07-04T04:43:21","guid":{"rendered":"https:\/\/tdhj.org\/?p=1036"},"modified":"2022-07-04T04:43:21","modified_gmt":"2022-07-04T04:43:21","slug":"deutschland-ukrainekrieg-problem-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tdhj.org\/de\/post\/deutschland-ukrainekrieg-problem-1\/","title":{"rendered":"Deutschland und der Ukrainekrieg: Kurzes Problem oder langfristige Situation?"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-foo\"><strong>Abstract:<\/strong> Die Invasion Russlands in der Ukraine hat die deutsche Russlandpolitik der <em>Ann\u00e4herung durch wirtschaftliche Kooperation<\/em> als gescheitert ausgewiesen. Lange, so wird hier argumentiert, wurde der schwelende russisch-ukrainische Konflikt nicht als Symptom einer tieferliegenden Verschiebung des politischen Feldes in Europa verstanden, sondern lediglich als ein Problem, das es zur Fortf\u00fchrung der deutschen Warenstr\u00f6me nach Russland und der Energieressourcen in die andere Richtung zu l\u00f6sen gelte. Diese L\u00f6sung meinte die deutsche Politik mit Minsk II gefunden zu haben. Nach dem Scheitern der russischen Blitzoffensive auf Kiew ist der Krieg in ein neues Stadium eingetreten: Die russische Armee f\u00fchrt einen Abnutzungskrieg auf engem Raum und hat gleichzeitig die ukrainische Waffenindustrie weitgehend zerst\u00f6rt. Der Westen muss sich fragen, wie er darauf reagieren will.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-1hre9\"><strong>Problemdarstellung: <\/strong>Welche Optionen bleiben der deutschen Regierung in der Russlandpolitik?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-c1rjn\"><strong>Bottom-line-up-front: <\/strong>Deutschland muss sich fragen, ob es den Krieg als ein kurzfristiges Problem mit einer mehr oder weniger klaren L\u00f6sung (Waffenstillstand, Minsk III) oder als langfristigen Zustand sehen m\u00f6chte, der die konsequente und weitreichende Unterst\u00fctzung des \u00fcberfallenen Landes und das Zur\u00fcckdr\u00e4ngen des russischen Neoimperialismus\u2019 \u00e0 la Putin erfordert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-3tvo9\"><strong>Was nun?:<\/strong> Die n\u00e4chsten Wochen und Monate werden zeigen, wie sich Deutschland entscheiden wird. Alles unter der Schwelle einer massiven und sofortigen R\u00fcstungsunterst\u00fctzung der Ukraine wird als Indiz daf\u00fcr gewertet werden m\u00fcssen, dass die Lage der Ukraine f\u00fcr deutsche PolitikerInnen nur ein Problem f\u00fcr das deutsch-russische Verst\u00e4ndnis darstellt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tdhj.org\/wp-content\/uploads\/2023\/11\/firstimg-deutschland-ukrainekrieg-problem-1-1024x683.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1219\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color has-small-font-size wp-block-paragraph\">Source: shutterstock.com\/Belikova Oksana<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"viewer-7bu5b\">L\u00f6sen oder ertragen?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-55mmf\">Im \u201eWesten\u201c wird Politik h\u00e4ufig als mehr oder weniger schnell flie\u00dfender Strom verstanden, in den ab und an Hindernisse geraten, die nur entfernt werden m\u00fcssen, um den Strom weiter in die richtige Richtung flie\u00dfen zu lassen. Hindernisse oder als problematisch empfundene Ereignisse werden in diesem Denken als Probleme verstanden, das hei\u00dft als zu l\u00f6sende und prinzipiell l\u00f6sbare Aufgaben. Doch bereits die griechischen Trag\u00f6dien der Antike zeugen heute noch davon, dass selbst in Kleinstaaten die Kombination aus unterschiedlichen Moralvorstellungen, verschiedenartigen politischen Zielen sowie pers\u00f6nlichen Zu- und Abneigungen Zust\u00e4nde geschaffen haben, f\u00fcr deren \u00dcberwindung es schlicht keine saubere L\u00f6sung geben konnte. Am Ende des St\u00fcckes konnte in der Regel nur noch ein <em>Deus ex Machina <\/em>helfen: Eine Gottheit musste pers\u00f6nlich erscheinen, um durch ihre strahlende Macht die Belange der Menschen in Ordnung zu bringen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-bvo1t\">Eine solche Gestalt w\u00fcnscht man sich auch jetzt mit Blick auf den Krieg in der Ukraine. Stattdessen m\u00fcssen sich die westlichen und insbesondere die deutschen PolitikerInnen fragen, ob sie Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine als kurzfristiges Problem und Hindernis des Warenaustausches verstehen m\u00f6chten oder die intellektuelle Redlichkeit haben einzusehen, dass sie es hier mit einer vielschichtigen Situation zu tun haben, deren Behebung langfristiges Engagement ohne Garantie auf Erfolg erfordert. Probleme kann man l\u00f6sen, Situationen muss man ertragen.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Stattdessen m\u00fcssen sich die westlichen und insbesondere die deutschen PolitikerInnen fragen, ob sie Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine als kurzfristiges Problem verstehen m\u00f6chten oder als vielschichtige Situation, deren Behebung langfristiges Engagement ohne Garantie auf Erfolg erfordert.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-clk2p\">Der sich anbahnende Konflikt zwischen Russland und den osteurop\u00e4ischen Staaten wurde in Deutschland lange in kaum zu \u00fcberbietender Nonchalance aus dem Blickwinkel des eigenen wirtschaftlichen Interesses heraus betrachtet. Daran \u00e4nderte nicht einmal der russische Angriff auf die Ukraine von 2014 etwas. Im Gegenteil: Wirtschaftsminister Gabriel hielt 2015 die Kritik vor allem osteurop\u00e4ischer Staaten an der Gaspipeline Nord Stream 2 f\u00fcr <em>\u201eideologische Scheingefechte\u201c<\/em>[1], Au\u00dfenminister Steinmeier warnte 2016 im Kontext von NATO-Man\u00f6vern in Polen vor <em>\u201eS\u00e4belrasseln und Kriegsgeheul\u201c<\/em>[2], ein Vorwurf den Bundeskanzler a. D., Initiator der Nord Stream Pipelines und \u201eGazprom-Handelsagent\u201c[3] Schr\u00f6der 2022 noch unmittelbar vor dem Einmarsch der bereits an den Grenzen zusammengezogenen \u00fcber 100.000 russischen Soldaten an die Ukraine richtete[4].<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-7j8k\">Freilich war nicht allein eine nieders\u00e4chsische Dreierbande f\u00fcr die Putin-freundliche deutsche Politik verantwortlich. Auch Kanzlerin Merkel war viel am deutsch-russischen Wirtschaftsverbund und wenig an den osteurop\u00e4ischen Staaten gelegen. 2019 wischte sie Kritik an der Pipeline Nord Stream 2, deren einziger Sinn in der Umgehung von Polen und Ukraine liegt, lapidar vom Tisch: \u201eEin russisches Gasmolek\u00fcl bleibt ein russisches Gasmolek\u00fcl \u2013 egal, ob es \u00fcber die Ostsee kommt \u2026\u201c[5]. Auf russischer Seite gab man sich gerne M\u00fche, die eigenen Aggressionen m\u00f6glichst harmlos wirken zu lassen. Die ber\u00fchmt gewordenen \u201ekleinen gr\u00fcnen M\u00e4nnchen\u201c dienten neben der Beruhigung der russischen Bev\u00f6lkerung nicht zuletzt als Dienstleistung f\u00fcr westliche PolitikerInnen, die so \u00fcber die offenkundige russische Invasion hinweggehen konnten, ohne vor ihren B\u00fcrgern und den Verb\u00fcndeten allzu schlecht dazustehen. J\u00f6rg Himmelreich schreibt, man sei sich in Berlin durchaus der Methoden Putins bewusst gewesen: \u201eAber so konnte sich Merkel hinter der Kulisse der Diplomatie verstecken, um die eigentliche sicherheitspolitische Debatte in Deutschland nicht f\u00fchren zu m\u00fcssen.\u201c[6] Dies gelang so gut, dass bei den beiden Minsker Abkommen, einer besonders bemerkenswerten Form des politischen Theaters, die Russen als Vermittler und nicht als Konfliktpartei am Tisch sa\u00dfen neben OSZE-Vertretern beziehungsweise Franzosen und Deutschen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"viewer-hkg6\">Eine politische Posse<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-fc7f\">Das erste Minsker Abkommen (September 2014) hielt keine zwei Monate: Bereits nach zwei Wochen wurde der Waffenstillstand gebrochen und zu Ende des Jahres hielten die sogenannten Volksrepubliken der Separatisten Parlaments- und Pr\u00e4sidentenwahlen ab, womit auch der politische Teil der Vereinbarung nichtig wurde. In Frankreich und Deutschland ging die Posse einfach weiter: Obwohl mittlerweile regul\u00e4re russische Truppen vernichtende Schl\u00e4ge gegen die Ukrainische Armee f\u00fchrten, die zuvor die Separatisten erfolgreich zur\u00fcckgedr\u00e4ngt hatten, tat man weiter so, als handele es sich um einen B\u00fcrgerkrieg. Am 12.Februar 2015 wurde die zweite Minsker Vereinbarung getroffen. Russland blieb dabei \u201eVermittler\u201c und die Ukraine wurde <em>de facto<\/em> gezwungen, den \u201eVolksrepubliken\u201c einen Sonderstatus zuzusprechen sowie in \u00dcbereinkunft mit deren F\u00fchrern \u2013eigentlich der russischen Regierung \u2013 Gesetzes\u00e4nderungen durchzuf\u00fchren. W\u00e4hrend man sich in Berlin und Paris bereits auf die Schultern klopfte, gingen die russischen Angriffe weiter[7] und auch in den folgenden Jahren stellte sich keine Ruhe ein[8]. Das Abkommen stellte bis zum 24. Februar 2022 die L\u00f6sung des Westens f\u00fcr das \u00e4rgerliche Problem dar. \u201eMinsk II\u201c wurde zu einer religi\u00f6sen Vokabel.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Am 12.Februar 2015 wurde die zweite Minsker Vereinbarung getroffen. Russland blieb dabei \u201eVermittler\u201c und die Ukraine wurde de facto gezwungen, den \u201eVolksrepubliken\u201c einen Sonderstatus zuzusprechen.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-48p2r\">Noch am 17. April 2022 meinte Gabriel in einem Debattenbeitrag im Spiegel betonen zu m\u00fcssen[9], dass Steinmeier und Merkel <em>\u201eeinen entscheidenden Beitrag dazu geleistet haben, Russland an den Verhandlungstisch zu zwingen, um mit den Vertr\u00e4gen von Minsk einen von beiden Seiten akzeptierten Weg heraus aus dem Krieg zu ebnen.\u201c<\/em> Dass es nicht so gekommen war, sei die Schuld der Ukrainer selbst: <em>\u201eDass diese Minsker Vertr\u00e4ge nie wirklich eingehalten wurden, liegt ganz gewiss nicht an Frank-Walter Steinmeier oder an den Patronatsstaaten Deutschland und Frankreich. Der damalige ukrainische Pr\u00e4sident war nur unter dem Druck einer unmittelbar bevorstehenden schweren milit\u00e4rischen Niederlage zur Unterschrift bereit. Die politischen Vertreter der Ukraine haben deshalb nie so etwas wie \u00bbOwnership\u00ab f\u00fcr die Minsker Abkommen entwickelt, was wiederum die russische F\u00fchrung ihrerseits nutzte, um sich ihrer Verantwortung f\u00fcr die Umsetzung der Abkommen zu entziehen.\u201c<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-me6m\">Deutschland hingegen tat seinen Teil, um die Farce aufrecht zu erhalten. Nord Stream 2 wurde weitergebaut, Vorst\u00e4nde deutscher Konzerne pilgerten nach Moskau[10]. Unter dem Leitwort der \u201eDeeskalation\u201c und der \u00dcberzeugung, man d\u00fcrfe die imperialen Gef\u00fchle Putins nicht weiter kr\u00e4nken, wurde viel daf\u00fcr getan, um die Aufr\u00fcstung der Ukraine zu unterbinden, nachdem man mit dem gleichen Argument bereits 2008 die Aufnahme der Ukraine in die NATO verhindert hatte[11]. Darin waren sich die konservativ-[12] und sp\u00e4ter die sozialdemokratisch-gef\u00fchrte[13] Regierung, letztere auch im Widerspruch mit einzelnen Mitgliedern der jeweiligen Koalitionspartner[14], grunds\u00e4tzlich einig. Als Gro\u00dfbritannien und die USA bereits dringend ben\u00f6tigte Panzerabwehrwaffen in die Ukraine schickten, konnte sich die Verteidigungsministerin Lamprecht im Januar 2022 zu einem <strong>\u201e<\/strong>ganz deutlichen Signal\u201c[15] durchringen: 5000 Helme als Unterst\u00fctzungslieferung. Als die Helme endlich angekommen waren[16], hatte die Schlacht um Kiew l\u00e4ngst begonnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"viewer-bl6i9\">Die Realit\u00e4t widerlegt Narrative<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-ffjat\">Die letzten Tage des Februars zeigten, dass die Russen offenkundig Opfer ihrer eigenen Propaganda geworden waren: Die Zivilisten begr\u00fc\u00dften sie nicht als Befreier und die ukrainischen Soldaten fl\u00fcchteten nicht. Im Gegenteil, mit gro\u00dfem Elan wurden die zahlreichen aus allen Richtungen in das Land vormarschierenden russischen Kolonnen attackiert. Die Schlacht um Kiew tobte den M\u00e4rz \u00fcber, bis die Russen sich aufgrund immenser Verluste im urbanen Raum und kontinuierlicher Angriffe auf ihre Nachschubkonvois im April zur\u00fcckziehen mussten. Neben der geschickten Verwendung moderner westlicher Panzerabwehrwaffen wie Javelin, Next Generation Light-Armour Weapons (NLAW) und schlie\u00dflich auch deutscher Panzerf\u00e4uste, der hohen Motivation der ukrainischen Soldaten und ihrer zivilen Unterst\u00fctzer sowie innovativer artilleristischer Gefechtsf\u00fchrung[17], konnten diese Erfolge nicht zuletzt aufgrund von Schw\u00e4chen der russischen Doktrin und Truppenaufstellung selbst erreicht werden. Das operative Grundelement der russischen Armee (und auch der eigenst\u00e4ndigen Luftlandetruppen) stellt die Bataillonstaktische Gruppe (BTG)[18] dar. Dabei handelt es sich im Regelfall um ein um starke Artillerie- und sonstige Unterst\u00fctzungselemente verst\u00e4rktes Bataillons\u00e4quivalent mit vergleichsweise schwachen Man\u00f6vereinheiten[19].<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Die Zivilisten begr\u00fc\u00dften sie nicht als Befreier und die ukrainischen Soldaten fl\u00fcchteten nicht. Im Gegenteil, mit gro\u00dfem Elan wurden die zahlreichen aus allen Richtungen in das Land vormarschierenden russischen Kolonnen attackiert.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-ftbp2\">Um m\u00f6glichst viele BTG mit Berufssoldaten ausstatten zu k\u00f6nnen, wurde haupts\u00e4chlich am infanteristischen Anteil gespart, der bei einigen Gruppierungen wohl nur bei circa 70 Soldaten liegt. Ohne abgesessene Infanterie k\u00f6nnen indes weder die gepanzerten Fahrzeuge ad\u00e4quat gegen die gegnerische Infanterie gedeckt werden, noch l\u00e4sst sich der st\u00e4dtische oder l\u00e4ndliche Raum kontrollieren. Zu diesen grundlegenden Schw\u00e4chen kommt die Atrophie der f\u00fcr eine solche Kriegsf\u00fchrung notwendigen Logistik[20]. Traditionell l\u00e4uft der schwere Nachschub \u00fcber die Schiene[21]; wo dies \u2013 wie bei der Schlacht um Kiew \u2013 nicht m\u00f6glich ist, herrschen katastrophale Zust\u00e4nde, die mit den Bildern des \u00fcber 60 Kilometer langen Konvois n\u00f6rdlich von Kiew[22] in die Geschichte eingehen d\u00fcrften. Mit anderen Worten: die russische F\u00fchrung hatte ihre Armee in einen Krieg geschickt, f\u00fcr den sie weder vorbereitet noch ausgelegt war.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-29smn\">Dies hat sich in den letzten Wochen ge\u00e4ndert. Nach dem R\u00fcckzug der russischen Verb\u00e4nde in der Nordukraine und dem Stopp des Angriffs im S\u00fcden konzentriert sich das Geschehen nun auf das Donezbecken. Hier k\u00f6nnen die russischen Verb\u00e4nde auf kurze Nachschubwege gest\u00fctzt einen methodischen Abnutzungskrieg mit massiertem Artillerieeinsatz f\u00fchren. Strategisch ergibt dies durchaus Sinn. Nachdem der Versuch einer blitzartigen Eroberung gescheitert ist, wird die Ukraine nun vor ein Dilemma gestellt: Wenn sie Raum gegen Zeit tauscht und die eigenen Truppen aus dem im Entstehen befindenden Kessel zur\u00fcckzieht, nehmen die Russen den f\u00fcr die Wirtschaft der Ukraine ma\u00dfgeblichen[23], ressourcenreichen Donbass[24] ein. Wird man im kriegsm\u00fcder werdenden Westen bereit sein, den Ukrainern schweres Material f\u00fcr dezidierte Offensiven zur Verf\u00fcgung zu stellen?<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Nachdem der Versuch einer blitzartigen Eroberung gescheitert ist, wird die Ukraine nun vor ein Dilemma gestellt: Wenn sie die eigenen Truppen aus dem im Entstehen befindenden Kessel zur\u00fcckzieht, nehmen die Russen den f\u00fcr die Wirtschaft der Ukraine ma\u00dfgeblichen, ressourcenreichen Donbass ein.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-e82ei\">Verteidigt sie hingegen weiterhin ihr Gebiet, nehmen die Verluste an Menschen und Material kontinuierlich zu. Um den Kampf aufrechtzuerhalten, ben\u00f6tigt die Ukraine genauso neues Material wie f\u00fcr eine potentielle sp\u00e4tere R\u00fcckeroberung. Die ukrainische R\u00fcstungsindustrie liegt indes weitgehend in Tr\u00fcmmern[25], selbst Artilleriemunition kann nicht mehr in ausreichender Menge produziert werden. Von Panzern, Sch\u00fctzenpanzern und Selbstfahrlafetten aus eigener Neuproduktion ist nicht zu reden. Solche sind aber dringend n\u00f6tig, um diesen Krieg im Osten, der sich fundamental von den ersten Gefechten um Kiew unterscheidet, zu gewinnen. Zu Beginn spielte die Zeit gegen Russland: Von Tag zu Tag nahmen die Sanktionen und der Strom von Hilfsg\u00fctern an die Ukraine zu. Nun ist es umgekehrt. Russland kann sich den Abnutzungskrieg weit besser leisten als die Ukraine, die nicht nur in Tr\u00fcmmer gelegt wird und ihren industriellen Schwerpunkt verliert, sondern durch die russische Seeblockade auch ihre Hauptexporte nicht au\u00dfer Land bringen kann. Die stetige Zerst\u00f6rung ihres Materials und ihrer Produktionsst\u00e4tten verschlechtert die Verteidigungsf\u00e4higkeit des Landes und damit die Unabh\u00e4ngigkeit von Russland auf Jahre.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"viewer-6sim9\">Minsk III?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-4b1ln\">Hilfe kann nur aus dem Westen kommen. In den n\u00e4chsten Wochen wird entscheidend sein, wie man dort diesen Konflikt begreift: als ein (nicht zuletzt wirtschaftliches) Problem, das durch einen Waffenstillstand und Gebietsabtretungen \u2013 mithin Minsk III \u2013 gegen R\u00fccknahmen von Sanktionen gel\u00f6st werden kann, oder einen l\u00e4ngerfristigen Zustand, der die konsequente und weitreichende Unterst\u00fctzung des \u00fcberfallenen Landes und das Zur\u00fcckdr\u00e4ngen des russischen Neoimperialismus erfordert. So hilfreich finanzielle Unterst\u00fctzung sein wird, so besteht doch kein Zweifel, dass nur massive milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung es der Ukraine erm\u00f6glichen wird, diesen Krieg ohne Aufgabe gro\u00dfer Teile ihres Territoriums zu gewinnen. Sollte sich die deutsche Politik zu einer solchen Unterst\u00fctzung nicht bewegen lassen, so muss dies als Indiz daf\u00fcr gelten, dass dieser Krieg nichts Grundlegendes an der deutschen Ostpolitik ge\u00e4ndert hat. Daran \u00e4ndern zwei Z\u00fcge Selbstfahrlafetten nichts.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>So hilfreich finanzielle Unterst\u00fctzung sein wird, so besteht doch kein Zweifel, dass nur massive milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung es der Ukraine erm\u00f6glichen wird, diesen Krieg ohne Aufgabe gro\u00dfer Teile ihres Territoriums zu gewinnen.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-dots\" \/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-c4pdb\">Julian K\u00f6ck hat Geschichte und Philosophie studiert und zur V\u00f6lkischen Bewegung im 19. und 20. Jahrhundert promoviert. Neben der Ideengeschichte und Antikerezeption der Moderne geh\u00f6ren Fragen der Strategie zu seinem Interessensschwerpunkt. Dazu sind Publikationen unter anderem in The Strategy Bridge, Small Wars Journal und Wavell Room erschienen. Bei den in diesem Artikel vertretenen Ansichten handelt es sich um die des Autors.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-dots\" \/>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-lsti\">[1] \u201eGabriel verteidigt Russland-Pipeline,\u201c <em>FAZ<\/em>, 19.12.2015, zuletzt abgerufen am 18.06.2022, https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/wirtschaft\/wirtschaftspolitik\/nord-stream-2-gabriel-verteidigt-russland-pipeline-13975022.html.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-7orol\">[2] \u201eSteinmeier warnt vor \u201aS\u00e4belrasseln und Kriegsgeheul\u2018,\u201c <em>Die Welt<\/em>, 18.06.2016, zuletzt abgerufen am 18.06.2022, https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article156327287\/Steinmeier-warnt-vor-Saebelrasseln-und-Kriegsgeheul.html.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-bv9eb\">[3] \u201ePutins Netzwerker,\u201c NZZ, 06.05.2014, 07.45 Uhr, <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/putins-netzwerker-ld.793217\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.nzz.ch\/putins-netzwerker-ld.793217<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-52g9h\">[4] \u201eSchr\u00f6der und Gabriel durchkreuzen SPD-Linie in Ukraine-Krise,\u201c NWD, 30.01.2022, 21:16 Uhr, zuletzt abgerufen am 18.06.2022, https:\/\/www.nw.de\/nachrichten\/nachrichten\/23183112_Schroeder-und-Gabriel-durchkreuzen-SPD-Linie-in-Ukraine-Krise.html.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-2c9km\">[5] \u201eAngela Merkels au\u00dfenpolitisches Verm\u00e4chtnis,\u201c <em>Die Zeit<\/em>, 19.02.2019, 7:30 Uhr, zuletzt abgerufen am 18.06.2022, https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2019-02\/angela-merkel-muenchner-sicherheitskonferenz-aussenpolitik-china-usa?page=4.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-8mb0m\">[6] \u201eDie fatalen Vers\u00e4umnisse deutscher Russlandpolitik,\u201c Deutschlandfunk, 02.03.2022, <a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/krieg-ukraine-fatale-fehler-deutsche-politik-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.deutschlandfunkkultur.de\/krieg-ukraine-fatale-fehler-deutsche-politik-100.html<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-2ctp7\">[7] \u201eVerh\u00e4ngnisvoller Konstruktionsfehler,\u201c <em>FAZ<\/em>, 18.02.2022, zuletzt abgerufen am 18.06.2022, https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/ausland\/ukraine-deutschland-und-frankreich-draengen-zu-minsker-abkommen-17816439.html.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-a2cj3\">[8] \u201eOSCE Special Monitoring Mission to Ukraine. 2020 Trends and observations,\u201d OSCE, <a href=\"https:\/\/www.osce.org\/files\/f\/documents\/e\/8\/476809.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.osce.org\/files\/f\/documents\/e\/8\/476809.pdf<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-1rj50\">[9] \u201eWir brauchen zumindest einen kalten Frieden,\u201c <em>Der Spiegel<\/em>, 17.04.2022, 09.27 Uhr, zuletzt abgerufen am 18.06.2022, https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/sigmar-gabriel-wir-brauchen-zumindest-einen-kalten-frieden-gastbeitrag-a-411895f4-557e-42e7-9453-c62baa490d82.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-ea7b9\">[10] \u201eSiemens-Chef Kaeser rechtfertigt Putin-Treffen,\u201c <em>Tagesspiegel<\/em>, 27.03.2014, 10:24 Uhr, zuletzt abgerufen am 18.06.2022, https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/langfristige-wertepartnerschaft-siemens-chef-kaeser-rechtfertigt-putin-treffen\/9675214.html.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-clvgl\">[11] \u201eUkraine: Ewig im Wartesaal der NATO?,\u201c 12.02.2022, <a href=\"https:\/\/p.dw.com\/p\/46ntJ\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/p.dw.com\/p\/46ntJ<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-iogp\">[12] \u201eWir liefern der Ukraine keine t\u00f6dlichen Waffen,\u201c <em>FAZ<\/em>, 03.02.2015, zuletzt abgerufen am 18.06.2022, https:\/\/www.faz.net\/aktuell\/politik\/bundeskanzlerin-angela-merkel-keine-waffen-fuer-die-ukraine-13406499.html.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-6mf41\">[13] \u201eKiew: Deutschland blockierte Waffenlieferung,\u201c NTV, 14.12.2021, 22:15 Uhr, <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Kiew-Deutschland-blockierte-Waffenlieferung-article22999894.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.n-tv.de\/politik\/Kiew-Deutschland-blockierte-Waffenlieferung-article22999894.html<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-fjuc5\">[14] \u201eScholz greift Gr\u00fcnen-Vorsitzenden Habeck an,\u201c <em>Der Spiegel<\/em>, 27.05.2021, 20.05 Uhr, zuletzt abgerufen am 18.06.2022, https:\/\/www.spiegel.de\/politik\/deutschland\/ukraine-olaf-scholz-kritisiert-robert-habecks-vorschlag-zu-waffenlieferungen-a-32deba06-581f-4d25-aa8c-d7b30d583c05.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-253p4\">[15] \u201e5000 Milit\u00e4rhelme f\u00fcr die Ukraine,\u201c Die Tagesschau, 26.01.2022, 15:28 Uhr, <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/militaerhelme-ukraine-101.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.tagesschau.de\/inland\/militaerhelme-ukraine-101.html<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-c472v\">[16] \u201eDeutschland schickt 5000 Helme f\u00fcr Ukraine los \u2013 \u00dcbergabe aber au\u00dferhalb des Landes,\u201c RND, 25.02.2022, 18:53 Uhr, https:\/\/www.rnd.de\/politik\/deutschland-schickt-5000-helme-fuer-ukraine-los-uebergabe-aber-ausserhalb-des-landes-BPDWJY4PHURZCLZX7IL4JVQY24.html.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-8em2k\">[17] https:\/\/rattibha.com\/thread\/1523791050313433088.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-eic5d\">[18] \u201eGetting to Know the Russian Battalion Tactical Group,\u201d RUSI, 14.04.2022, zuletzt abgerufen am 18.06.2022, <a href=\"https:\/\/rusi.org\/explore-our-research\/publications\/commentary\/getting-know-russian-battalion-tactical-group\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/rusi.org\/explore-our-research\/publications\/commentary\/getting-know-russian-battalion-tactical-group<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-3e0uq\">[19] \u201eNot Built for Purpose: The Russian Military\u2019s Ill-Fated Force Design,\u201d <em>War on the Rocks<\/em>, 02.06.2022, zuletzt abgerufen am 18.06.2022, <a href=\"https:\/\/warontherocks.com\/2022\/06\/not-built-for-purpose-the-russian-militarys-ill-fated-force-design\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/warontherocks.com\/2022\/06\/not-built-for-purpose-the-russian-militarys-ill-fated-force-design\/<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-c7msc\">[20] \u201eRussia\u2019s Ill-Fated Invasion of Ukraine: Lessons in Modern Warfare,\u201c CSIS, 01.06.2022, zuletzt abgerufen am 18.06.2022, <a href=\"https:\/\/www.csis.org\/analysis\/russias-ill-fated-invasion-ukraine-lessons-modern-warfare\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.csis.org\/analysis\/russias-ill-fated-invasion-ukraine-lessons-modern-warfare<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-bspd1\">[21] \u201eFeeding the Bear: A Closer Look at Russian Army Logistics and the Fait Accompli,\u201c <em>War on the Rocks<\/em>, 23.11.2021, zuletzt abgerufen am 18.06.2022, <a href=\"https:\/\/warontherocks.com\/2021\/11\/feeding-the-bear-a-closer-look-at-russian-army-logistics\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/warontherocks.com\/2021\/11\/feeding-the-bear-a-closer-look-at-russian-army-logistics\/<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-50e5b\">[22] \u201eRiesiger Russen-Konvoi l\u00f6ste sich kurz vor Kiew auf &#8211; nun scheinen die neuen Ziele klar,\u201c 13.03.2022, 15:04 Uhr, zuletzt abgerufen am 18.06.2022, https:\/\/www.merkur.de\/politik\/ukraine-krieg-kiew-news-konvoi-kolonne-panzer-raketen-aufloesung-stellung-waelder-zr-91406219.html.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-58at9\">[23] \u201eAnalyse: Die \u00f6konomische Bedeutung des ukrainischen Donbass,\u201c BPB, 16.03.2015, zuletzt abgerufen am 18.06.2022, <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/themen\/europa\/ukraine\/202807\/analyse-die-oekonomische-bedeutung-des-ukrainischen-donbass\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.bpb.de\/themen\/europa\/ukraine\/202807\/analyse-die-oekonomische-bedeutung-des-ukrainischen-donbass\/<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-ac99k\">[24] \u201eUkraine: all lithium reserves and mineral resources in war zones,\u201c <em>NZZ<\/em>, 01.04.2022, 16:18, zuletzt abgerufen am 18.06.2022, https:\/\/www.renewablematter.eu\/articles\/article\/ukraine-all-lithium-reserves-and-mineral-resources-in-war-zones.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-busdt\">[25] \u201eMaterialschlacht ohne Material: Geht der ukrainischen Armee im Donbass die Munition aus?,\u201c <em>NZZ<\/em>, 13.06.2022, 03.30 Uhr, zuletzt abgerufen am 18.06.2022, <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/international\/kampf-im-donbass-geht-der-ukrainischen-armee-die-munition-aus-ld.1688267\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.nzz.ch\/international\/kampf-im-donbass-geht-der-ukrainischen-armee-die-munition-aus-ld.1688267<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Abstract: Die Invasion Russlands in der Ukraine hat die deutsche Russlandpolitik der Ann\u00e4herung durch wirtschaftliche Kooperation als gescheitert ausgewiesen. 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