{"id":1623,"date":"2022-02-07T10:00:00","date_gmt":"2022-02-07T10:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/tdhj.org\/?p=1623"},"modified":"2025-10-30T19:45:12","modified_gmt":"2025-10-30T18:45:12","slug":"mali-russische-soldner-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tdhj.org\/de\/post\/mali-russische-soldner-1\/","title":{"rendered":"Malis Einsatz russischer S\u00f6ldner"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-foo\"><strong>Abstract:<\/strong> Die <em>Grande Nation<\/em> Frankreich ist seit der Operation <em>Serval<\/em> (2013 bis 2014) ein wesentlicher Truppensteller zur Aufrechterhaltung der Sicherheitslage im Azawad im Norden Malis. Die zunehmende Verschlechterung der Sicherheitslage aufgrund der instabilen politischen Situation ist Grund f\u00fcr den mangelhaften Zugangs zu Wasser und Nahrungsmitteln. Die Ank\u00fcndigung von Frankreichs Pr\u00e4sident Macron 2.000 Soldaten aus der Sahelzone abzuziehen und das in den Medien kolportierte Engagement Putins Schattenarmee \u201eWagner\u201c zum Einsatz zu bringen, kann sowohl ein <em>Game-Changer<\/em> sein als auch ein Risiko in sich bergen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-g0uo\"><strong>Bottom-line-up-front:<\/strong> Die Reduzierung der Operation <em>Barkhane<\/em> und das Setzen eines (ersten) Fu\u00dfabdruckes der Wagner-Gruppe in der Sahelzone k\u00f6nnte auch die internationalen Missionen in Bedr\u00e4ngnis bringen. Wie kann die Lage vor Ort stabilisiert werden, um das Engagement der internationalen Staatengemeinschaft weiterhin zu gew\u00e4hrleisten?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-b8lmp\"><strong>Problemdarstellung:<\/strong> Wie wird sich die Sicherheitslage in Mali aufgrund eines Engagements der Wagner-Gruppe ver\u00e4ndern? Wie werden sich andere Staaten im Verbund von MINUSMA und EUTM verhalten?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-96re3\"><strong>Was nun?:<\/strong> Die Diplomatie ist gefordert diese Situation aufzul\u00f6sen. Unter Einbeziehung einer (gew\u00e4hlten, legitimierten) Malischen Regierung und der Internationalen Organisationen (VN, EU, ECOWAS, AU) muss ein Konsens auf diplomatischer Ebene in Koh\u00e4renz mit der Sicherheitslage gefunden werden, um die Sicherheit der Malier zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tdhj.org\/wp-content\/media-ext\/0d3ede_8e26224df4db4536a8ca38b4b2628d86~mv2.jpg\" alt=\"Mercenary in the dust\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Source: www.shutterstock.com\/Getmilitaryphotos<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"viewer-3pupg\">Ein Sicherheitsvakum im Sahel<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-ff14q\">Die Sicherheitslage in der Sahelzone im Allgemeinen und Mali im Speziellen ist ein Jahrzehnt nach der Krise von 2012, als eine neue Rebellion im Norden begann und der R\u00fcckzug der malischen Streitkr\u00e4fte es einer Koalition dschihadistischer Gruppen erm\u00f6glichte den Azawad zu besetzen, weiterhin besorgniserregend. Die franz\u00f6sische Intervention im Januar 2013 (Operation <em>Serval<\/em>) befreite wichtige St\u00e4dte im Zentrum von der dschihadistischen Besetzung, doch die Krise hielt an und weitete sich aus. Der Konflikt gab Anlass zu mehreren Sicherheits- und Stabilisierungsbem\u00fchungen, obwohl die Gewalt jedes Jahr zunahm und sich weiter auf neue Gebiete ausdehnte.[1]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-4psif\">Dschihadistische Gruppen, die mit Al-Qaida und sp\u00e4ter mit dem Islamischen Staat verbunden waren, wurden zun\u00e4chst in Mali aktiv und sind inzwischen in mehreren westafrikanischen Staaten pr\u00e4sent. Nach ihren Anf\u00e4ngen im Norden Malis dehnten sich gewaltt\u00e4tige extremistische Organisationen allm\u00e4hlich auf das zentrale und s\u00fcdliche Mali, Niger, Burkina Faso (besonders im Nordwesten) und, in j\u00fcngster Zeit, auch auf den Norden der Elfenbeink\u00fcste und Nordbenin aus. Dies ist das Ergebnis einer Kombination von Faktoren. Beispielhaft ist hier die F\u00e4higkeit dschihadistischer Gruppen Verbindungen zu Akteuren aufzubauen, die ein Interesse an einer Destabilisierung haben, und die Unf\u00e4higkeit dieser Staaten, schnell und wirksam auf die gestiegene Militanz in Teilen ihres Territoriums zu reagieren<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dschihadistische Gruppen, die mit Al-Qaida und sp\u00e4ter mit dem Islamischen Staat verbunden waren, wurden zun\u00e4chst in Mali aktiv und sind inzwischen in mehreren westafrikanischen Staaten pr\u00e4sent.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"viewer-1a4ou\">Ein neuer Akteur \u2013 Die Wagner Gruppe<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-ar5jl\">Seit im September 2021 bekannt wurde, dass die malische Regierung einen Vertrag mit der russischen privaten Milit\u00e4rfirma Wagner abschlie\u00dfen will, haben Frankreich und andere europ\u00e4ische Staaten das Thema zu einem Schwerpunkt ihrer diplomatischen Aktivit\u00e4ten gemacht. Auch die Vereinigten Staaten von Amerika haben ihre Besorgnis zum Ausdruck gebracht. Die malischen \u00dcbergangsbeh\u00f6rden, die seit August 2020 aus zwei Staatsstreichen hervorgegangen sind, haben offenbar \u00fcber die Entsendung von bis zu 1.000 russischen S\u00f6ldnern nach Mali verhandelt, um dort Ausbildungs-, Schutz- und Terrorismusbek\u00e4mpfungsma\u00dfnahmen durchzuf\u00fchren. Die Kosten f\u00fcr dieses Engagement k\u00f6nnten bei mehr als 10 Millionen Euro pro Monat liegen.[2]<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die malischen \u00dcbergangsbeh\u00f6rden haben offenbar \u00fcber die Entsendung von bis zu 1.000 russischen S\u00f6ldnern nach Mali verhandelt.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-6v0ts\">Das Au\u00dfenamt der Vereinigten Staaten von Amerika konstatiert f\u00fcr die Wagner-Gruppe von Yevgeniy Prigozhin, bekannt f\u00fcr destabilisierende Aktivit\u00e4ten und Menschenrechtsverletzungen, dass diese in Mali keinen Frieden bringen, sondern das Land weiter destabilisieren werden[3]. Prigozhin selbst ist von den USA, dem Vereinigten K\u00f6nigreich und der Europ\u00e4ischen Union im Zusammenhang mit seinen Gesch\u00e4ften mit dem Verteidigungsministerium der Russischen F\u00f6deration mit Sanktionen belegt. Die Wagner-Gruppe, die ebenfalls von den Vereinigten Staaten sanktioniert wurde, ist in Missbr\u00e4uche und Handlungen verwickelt, die den Frieden, die Sicherheit, die Stabilit\u00e4t, die Souver\u00e4nit\u00e4t und die territoriale Integrit\u00e4t der Zentralafrikanischen Republik bedrohen. In der Zentralafrikanischen Republik haben Elemente der Wagner-Gruppe Mitglieder der \u00fcberwiegend muslimischen Peuhl-Gemeinschaften au\u00dfergerichtlich ermordet.[4]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-584ho\">Auch die Europ\u00e4ische Union hat die Wagner-Gruppe und elf ihrer Mitglieder im Dezember 2021 wegen ihrer Aktivit\u00e4ten in der Ukraine, Libyen, der Zentralafrikanischen Republik und Syrien mit Sanktionen belegt. L\u00e4nder, in denen die Wagner-Gruppe innerhalb ihrer Grenzen operiert, werden \u00e4rmer, schw\u00e4cher und unsicherer. Die genannten F\u00e4lle sind Beispiele f\u00fcr die nachteiligen Auswirkungen. Die Wagner-Truppen sch\u00fcrten in diesen L\u00e4ndern Konflikte, erh\u00f6hten die Unsicherheit und Instabilit\u00e4t, f\u00fchrten zum Tod von Soldaten und Zivilisten vor Ort und untergruben die nationale Souver\u00e4nit\u00e4t. Weiters wurden die jeweiligen Staatskassen ersch\u00f6pft und wichtige Ressourcen beschlagnahmt, die f\u00fcr den Ausbau der F\u00e4higkeiten der eigenen Streitkr\u00e4fte h\u00e4tten verwendet werden k\u00f6nnen.[5]<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"viewer-95vhk\">Barkhane, Serval und Sabre<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-9huod\">Durch die Ank\u00fcndigung Emmanuel Macrons die von Frankreich gef\u00fchrte Milit\u00e4roperation zur Bek\u00e4mpfung des transnationalen, islamistischen Terrorismus \u201e<em>Barkhane<\/em>\u201c um 2.000 Soldaten zu reduzieren, liegt es nahe, dass dieses Vakuum durch die Wagner-Gruppe gef\u00fcllt werden soll. Ob diese quantitativ und qualitativ dazu in der Lage sein wird bleibt abzuwarten. Langfristig jedoch sollte die Operation <em>Barkhane<\/em> durch die G5 Sahel Joint Force abgel\u00f6st werden.[6] Dies stellt eine Regionalorganisation aus Mali, Mauretanien, Niger, Burkina Faso und dem Tschad dar, welche unter anderem auch f\u00fcr die Sicherheit zust\u00e4ndig sein sollen.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Langfristig jedoch sollte die Operation <em>Barkhane<\/em> durch die G5 Sahel Joint Force abgel\u00f6st werden.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-805vr\">Die von Frankreich gef\u00fchrte Operation <em>Barkhane<\/em> folgte im August 2014 auf die Operation <em>Serval<\/em>, allerdings mit einem gr\u00f6\u00dferen geografischen Schwerpunkt auf die Sahel-Zone um Mali. Ihr Hauptquartier befindet sich in N&#8217;Djamena, der Hauptstadt des Tschad. Sie verf\u00fcgt \u00fcber Kampfflugzeuge und St\u00fctzpunkte f\u00fcr nachrichtendienstliche Ermittlungen und Operationen. Im Norden Malis sind 1.500 Soldaten stationiert, welche sich auf den St\u00fctzpunkt in Gao, Kidal, Timbuktu und Tessalit und Gossi verteilen (Die Basen wurden teilweise bereits an die Malische Armee \u00fcbergeben).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-1gabt\">Frankreichs Sondereinsatzkommando f\u00fcr die Region, Operation <em>Sabre<\/em>, befindet sich in Burkina Faso. Die Operation <em>Barkhane<\/em> ist mit einem Budget von fast 600 Millionen Euro pro Jahr die gr\u00f6\u00dfte franz\u00f6sische Auslandsoperation. Sie reicht von kampfkr\u00e4ftigen Patrouillen an der Seite der malischen Streitkr\u00e4fte und der Partnermilizen \u00fcber die Sammlung von Informationen und die Ausbildung bis hin zu lokalen Entwicklungsma\u00dfnahmen, mit denen die L\u00fccke geschlossen werden soll, die eine abwesende Regierung hinterlassen hat. Trotz dieses Spektrums betonen franz\u00f6sische Beamte, dass die Priorit\u00e4t von <em>Barkhane<\/em> in der Terrorismusbek\u00e4mpfung liegt. Es wurden Operationen zur T\u00f6tung wichtiger Dschihadistenf\u00fchrer durchgef\u00fchrt, darunter zwei der f\u00fcnf Gr\u00fcndungsmitglieder der <em>Gruppe zur Unterst\u00fctzung des Islam und der Muslime<\/em> (<em>Jama&#8217;at Nusrat al-Islam wa al-Muslimeen<\/em>, JNIM) sowie Almansour Ag Alkassoum.[7]<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"viewer-c4olr\">Ein Ausbildungseinsatz \u2013 oder mehr?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-9fp7r\">Ende Dezember 2021 sollen mindestens 500 Paramilit\u00e4rs der russischen Wagner-Gruppe in Bamako, der Hauptstadt Malis, eingetroffen sein. Die Soldaten werden nach Angaben lokaler Medien an zehn Standorten in dem westafrikanischen Land eingesetzt. Umgehend gaben 15 europ\u00e4ische L\u00e4nder (darunter Frankreich und Deutschland) bekannt, dass sie den Einsatz von S\u00f6ldnern auf malischem Gebiet verurteilten und warnten, dass sich die Sicherheitslage in Westafrika dadurch weiter beeintr\u00e4chtigen k\u00f6nnte. Auch werde sich die Menschenrechtslage in Mali verschlechtern und das Abkommen f\u00fcr Frieden und Vers\u00f6hnung in dem Land gef\u00e4hrden.[8] In einer anschlie\u00dfend ver\u00f6ffentlichten Erkl\u00e4rung wies die Regierung von Mali diese Behauptungen \u00fcber den angeblichen Einsatz von Elementen einer privaten Sicherheitsfirma in Mali offiziell zur\u00fcck. Es wurde jedoch bekr\u00e4ftigt, dass russische Ausbilder in Mali sind, welche die Einsatzf\u00e4higkeit der nationalen Verteidigungs- und Sicherheitskr\u00e4fte sicherstellen.[9]<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In einer anschlie\u00dfend ver\u00f6ffentlichten Erkl\u00e4rung wies die Regierung von Mali diese Behauptungen \u00fcber den angeblichen Einsatz von Elementen einer privaten Sicherheitsfirma in Mali offiziell zur\u00fcck.<\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-2s0kb\">Hans Meier; Forschungsinteressen in den Bereichen der privaten Sicherheitsdienstleister (<em>Private Military Company<\/em>), der ECOWAS Staaten in Westafrika im Allgemeinen und Mali sowie Burkina Faso im Speziellen. Bei den in diesem Artikel vertretenen Ansichten handelt es sich um die des Autors.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-1v7tt\">[1] Clemence Dogniez, \u201cEvolution of the French Anti-Terrorist Strategy in the Sahel,\u201d The Defence Horizon Journal, last accessed January 05, 2021, <a href=\"https:\/\/www.thedefencehorizon.org\/post\/evolution-of-the-french-anti-terrorist-strategy-in-the-sahel\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.thedefencehorizon.org\/post\/evolution-of-the-french-anti-terrorist-strategy-in-the-sahel<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-55apl\">[2] \u201cRussia, Wagner Group, and Mali: How European fears weaken European policy\u201d, European Council of Foreign Relations, last modified December 2, 2021, <a href=\"https:\/\/ecfr.eu\/article\/russia-wagner-group-and-mali-how-european-fears-weaken-european-policy\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/ecfr.eu\/article\/russia-wagner-group-and-mali-how-european-fears-weaken-european-policy\/<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-1nvui\">[3] US Department of the State, \u201cPotential Deployment of the Wagner Group in Mali,\u201d last accessed January 10, 2022, https:\/\/www.state.gov\/potential-deployment-of-the-wagner-group-in-mali\/.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-fnm8g\">[4] \u201cPotential Deployment of the Wagner Group in Mali\u201d, Press statement, last modified December 15, 2021, https:\/\/www.state.gov\/potential-deployment-of-the-wagner-group-in-mali\/.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-csjkm\">[5] Idem.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-6jgup\">[6] Clemence Dogniez, \u201cEvolution of the French Anti-Terrorist Strategy in the Sahel,\u201d The Defence Horizon Journal, last accessed January 05, 2021, <a href=\"https:\/\/www.thedefencehorizon.org\/post\/evolution-of-the-french-anti-terrorist-strategy-in-the-sahel\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.thedefencehorizon.org\/post\/evolution-of-the-french-anti-terrorist-strategy-in-the-sahel<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-1b45r\">[7] \u201cOperation Barkhane\u201d, last modified not specified, <a href=\"https:\/\/ecfr.eu\/special\/sahel_mapping\/operation_barkhane\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/ecfr.eu\/special\/sahel_mapping\/operation_barkhane<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-5s7tp\">[8] \u201c500 Wagner paramilitaries reportedly enter Mali amid controversy\u201d, AA, last modified December 25, 2021, <a href=\"https:\/\/www.aa.com.tr\/en\/africa\/500-wagner-paramilitaries-reportedly-enter-mali-amid-controversy\/2457079\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.aa.com.tr\/en\/africa\/500-wagner-paramilitaries-reportedly-enter-mali-amid-controversy\/2457079<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-e1dan\">[9] \u201cMali denies deployment of Russian mercenaries from Wagner Group\u201d, France 24, last modified December 25, 2021, <a href=\"https:\/\/www.france24.com\/en\/africa\/20211225-mali-denies-deployment-of-russian-mercenaries-from-wagner-group\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.france24.com\/en\/africa\/20211225-mali-denies-deployment-of-russian-mercenaries-from-wagner-group<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Abstract: Die Grande Nation Frankreich ist seit der Operation Serval (2013 bis 2014) ein wesentlicher Truppensteller zur Aufrechterhaltung der Sicherheitslage im Azawad im Norden Malis. 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