{"id":1722,"date":"2023-04-06T10:00:38","date_gmt":"2023-04-06T10:00:38","guid":{"rendered":"https:\/\/tdhj.org\/?p=1722"},"modified":"2026-01-14T19:17:27","modified_gmt":"2026-01-14T18:17:27","slug":"personalnot-streitkrafte-wandel-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tdhj.org\/de\/post\/personalnot-streitkrafte-wandel-2\/","title":{"rendered":"Streitkr\u00e4fte im 21. Jahrhundert unter Personalnot?!"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-foo\"><strong>Abstract:<\/strong> Das Bundesheer erlebt einen ungeahnten Aufschwung durch einen \u00fcber ein Jahrzehnt gesichert scheinenden milliardenschweren Invest, um Ger\u00e4t und Infrastruktur aufzubauen. Aber wird es noch genug Personal geben das beschaffte Ger\u00e4t zu bedienen? Die Pensionierungswelle der \u201eBabyboomer\u201c macht auch vor dem Milit\u00e4r nicht halt. Zus\u00e4tzlich gelten neue Arbeitszeitmodelle, einhergehend mit Technologiesch\u00fcben, als ernstzunehmende Konkurrenz. Die Interessen nachfolgender Generationen stellen Anforderungen an das Milit\u00e4r als attraktiven Arbeitgeber. Doch gerade Gesellschaftswandel, Verst\u00e4ndnis f\u00fcr <em>Work-Life-Balance<\/em> und gesamtstaatliche Herausforderungen bieten gleichzeitig m\u00f6gliche L\u00f6sungsans\u00e4tze.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-brhue\"><strong>Problemdarstellung:<\/strong> Wie beeinflussen moderne Technologien, Verwaltungsvereinfachung, Wertsch\u00e4tzung sowie Flexibilit\u00e4t und flache F\u00fchrungsstrukturen die Attraktivit\u00e4t des Milit\u00e4rs als Arbeitgeber?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-8ems\"><strong>Bottom-line-up-front:<\/strong> Das Milit\u00e4r, basierend auf hierarchischen Strukturen, Disziplin, Befehl und Gehorsam, steht zunehmend als Arbeitgeber im Gegensatz zum Gesellschaftswandel und den Interessen nachfolgender Generationen. Eine Anpassung seiner Strukturen und Rahmenbedingungen scheint n\u00f6tig, um geeignetes Personal in flexibler zeitlicher Bindung zu gewinnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-4uds7\"><strong>Was nun?:<\/strong> Das Bundesheer sollte dem verfassungsm\u00e4\u00dfigen Auftrag einer milizartigen Struktur entsprechend die Arbeitsm\u00f6glichkeiten und -spektren insbesondere f\u00fcr Teilzeit und somit Milizsoldat:innen als Teil der Lebensarbeitszeit und win-win-Situation erweitern, Wertsch\u00e4tzung, Teamwork, milit\u00e4rische Alleinstellungsmerkmale, Weiterbildungsm\u00f6glichkeiten und planbare Vereinbarkeit mit Familie und Freizeit in den Fokus r\u00fccken, um ausreichend geeignetes Personal f\u00fcr Pr\u00e4senz- und insbesondere Milizstand zu gewinnen. Ein gesamtstaatlicher L\u00f6sungsansatz ist hierzu erforderlich.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tdhj.org\/wp-content\/media-ext\/0d3ede_d8ea837e214a4182807e9511f3aaf5ab~mv2.jpg\" alt=\"Streitkr\u00e4fte auf der Suche nach Personal\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color has-small-font-size wp-block-paragraph\">Source: shutterstock.com\/Getmilitaryphotos<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-d0l7l\"><a href=\"https:\/\/tdhj.org\/de\/post\/gesellschaft-wandel-sozial-4\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><em><u>Zum ersten Teil<\/u><\/em><\/a><\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"viewer-el4li\" class=\"wp-block-heading\">Die Jugend ist gefragt<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-tam9\">Um ein attraktiver Arbeitgeber zu sein, sind gezielt potentielle Arbeitnehmer:innen zu befragen. So wurde 2017 beispielhaft \u201eDas Image des \u00f6sterreichischen Bundesheeres bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen\u201c bei 601 Personen im Alter von 11 bis 29 Jahren in einer repr\u00e4sentativen Online-Befragung eruiert.[1] Auch hier landeten gute Bezahlung, angenehme Arbeitszeiten, nette Kollegen, Jobsicherheit im Spitzenfeld der Wichtigkeit bei einem Job.[2] Nicht verwunderlich wurde das Bundesheer erst an 10. von 12 m\u00f6glichen Arbeitgebern gereiht, die Polizei an 5. Stelle.[3] Interessant ist auch, dass es nach Ansicht der befragten Jugendlichen nicht das \u201eeine\u201c Bundesheer gibt, sondern derer drei: Zun\u00e4chst jenes, das prim\u00e4r f\u00fcr Katastrophenhilfe und Assistenzen da ist, dann den Arbeitgeber, und drittens die Institution, die Grundwehrdiener ausbildet. Die Kernaufgabe der Milit\u00e4rischen Landesverteidigung wird nicht wahrgenommen.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Interessant ist auch, dass es nach Ansicht der befragten Jugendlichen nicht das \u201eeine\u201c Bundesheer gibt, sondern derer drei.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-fijkf\">Das Bundesheer als potentieller Arbeitgeber wird zwar mit relativ guter Bezahlung, Jobsicherheit und teilweise Karrierem\u00f6glichkeiten in Verbindung gebracht. Die Befragten sehen wenig M\u00f6glichkeit der kreativen Entfaltung. Man vermutet Uniformit\u00e4t, starre Hierarchien und Unterordnung statt Selbstverwirklichung. So ging Wenke Apt bereits 2009 davon aus, \u201edass die Attraktivit\u00e4t des Soldatenberufs aufgrund verschiedener Charakteristika weiter abnimmt. Dazu geh\u00f6ren das Risiko f\u00fcr Leib und Leben, lange einsatzbedingte Abwesenheitszeiten, hohe Anforderungen an die Mobilit\u00e4t des Soldaten und seine Familie sowie ein hohes Ma\u00df an B\u00fcrokratie und Rigidit\u00e4t.\u201c[4] Jedem einzelnen Manko w\u00e4re gezielt zu begegnen, um als attraktiver Arbeitgeber reale Chancen am Arbeitsmarkt zu haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-fjsq\">Das Image des Bundesheeres als bewaffnete Streitmacht ist durch anschauliche Information zu verbessern. Das beginnt bereits beim \u201eEmpfang\u201c \u2013 das Rekrutierungsportal, abgesehen von Stellungsstra\u00dfen, ist die digitale Welt. Soziale Medien sind ausschlaggebend. Sie m\u00fcssen in der Sprache der Jugend gef\u00fchrt werden, ansprechend und informativ. Bilder und Kurzvideos holen ab und begleiten die Aspiranten. So wurde jedoch in der bereits erw\u00e4hnten Studie 2017 das Angebot eines \u201eJobfinder\u201c ambivalent wahrgenommen; die Pfade eher verwirrend und das tats\u00e4chliche Angebot (Berufsm\u00f6glichkeiten) nicht umfassend und \u00fcbersichtlich dargestellt. \u201eDabei entsteht der Eindruck, das Bundesheer h\u00e4tte deutlich weniger Jobs anzubieten, als dies tats\u00e4chlich der Fall ist.\u201c[5] Jedenfalls hat sich das Bundesheer im Bereich Personalrekrutierung hink\u00fcnftig sehr breit aufzustellen, um als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-8j8iu\">Nicht nur das schrumpfende Rekrutierungspotential, auch oben angesprochene F\u00e4higkeitsdefizite der Aspirant:innen und fehlender Wehrwille \u201egeben Anlass zur Sorge \u2013 einerseits im Hinblick auf die fortschreitende Modernisierung der milit\u00e4rischen Ausr\u00fcstung und den damit steigenden technischen Personalanforderungen und andererseits hinsichtlich der neuen Einsatzrealit\u00e4t und des ver\u00e4nderten k\u00f6rperlichen, mentalen und sozialen F\u00e4higkeitsprofils von Soldaten. (\u2026) Neben der Bev\u00f6lkerungsentwicklung h\u00e4ngt das zuk\u00fcnftige milit\u00e4rische Rekrutierungspotential auch von Trends in Gesundheits- und Bildungsstand, Werteverst\u00e4ndnis und in den beruflichen Neigungen der heranwachsende Bev\u00f6lkerung ab.\u201c[6] So zeigen auch Studien, dass die Berufswahl Milit\u00e4r aufgrund des strammen Umgangstons nicht nur gegen\u00fcber Frauen sondern auch H\u00f6hergebildeten abschreckend wirkt; dazu kommen unregelm\u00e4\u00dfige Arbeitszeiten, die mit einer Familienf\u00fchrung als unvereinbar gesehen werden.[7]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-3n0vt\">Das Dilemma der Rekrutierung von geeignetem Personal f\u00fcr bewaffnete Streitkr\u00e4fte ist bezeichnend. Zun\u00e4chst wurde das Bundesheer nicht wegen seiner milit\u00e4rischen F\u00e4higkeiten, sondern prim\u00e4r wegen einer Vielzahl an Assistenzen und Unterst\u00fctzungsleistungen von der Zivilbev\u00f6lkerung gesch\u00e4tzt. Es werden aber Soldat:innen und nicht Hilfskr\u00e4fte ben\u00f6tigt. Somit wurde das Bundesheer als Arbeitgeber f\u00fcr potentiell milit\u00e4risch-orientierte Soldat:innen unattraktiv. Hinzu kommen W\u00fcnsche gem\u00e4\u00df Arbeitsbild 4.0 mit Teilzeit, 4-Tage-Woche, keine Nachtstunden und Wochenenddienste, die zumeist auf den ersten Blick unvereinbar mit den Anforderungen des Milit\u00e4rdienstes erscheinen. Dennoch w\u00e4ren auch neuere Arbeits(zeit)modelle in Mischformen denkbar und innovativ umzusetzen. Jedenfalls m\u00fcssen die Rahmenbedingungen des Milit\u00e4rs klar kommuniziert werden auf der Suche nach jenen, die bereit sind unter diesen flexibel zu gestaltenden Umst\u00e4nden ihren Dienst f\u00fcr den Schutz der Bev\u00f6lkerung und Heimat zu leisten.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Zun\u00e4chst wurde das Bundesheer nicht wegen seiner milit\u00e4rischen F\u00e4higkeiten, sondern prim\u00e4r wegen einer Vielzahl an Assistenzen und Unterst\u00fctzungsleistungen von der Zivilbev\u00f6lkerung gesch\u00e4tzt.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-1ghn9\">Heute nehmen f\u00fcr das funktionierende Gemeinwesen zust\u00e4ndige Personen, Soldat:innen im \u00e4u\u00dfersten Fall sogar unter Einsatz ihres Lebens, Verantwortung f\u00fcr die Sicherheit ihrer Mitb\u00fcrger:innen und das Gemeinwohl wahr. Dabei ist eine \u201edifferenzierte Wertorientierung Jugendlicher\u201c zu beobachten, ein neuerlicher Wertewandel seit Mitte der 1990er Jahre.[8] Die Renaissance von Sekund\u00e4rtugenden, wie das Streben nach Sicherheit, Flei\u00df, Ordnung und Toleranz, aber auch die Betonung der Familie mit ver\u00e4nderten Rollenanspr\u00fcchen in modernen Partnerschaften und der damit einhergehende Anspruch beider auf berufliche Selbstverwirklichung versch\u00e4rfen die berufsbezogenen Nachteile.[9] Der milit\u00e4rische Wertekanon mit Betonung auf \u201eRecht und Ordnung\u201c sowie \u201eBefehl und Gehorsam\u201c wird auch zuk\u00fcnftig im Konflikt zum zivilen Werteverst\u00e4ndnis stehen und damit das agile Bewerbungssegment vermindern, welches am besten auf die Anforderungen des modernen Soldaten vorbereitet w\u00e4re.\u201c[10] Heinz-Ulrich Kohr f\u00fchrte bereits 1996 hierzu aus: \u201eGebraucht wird der flexible, gut ausgebildete, empathief\u00e4hige, relativ autonome \u201eDiplomat und K\u00e4mpfer\u201c. Diesen zu rekrutieren wird die Bundeswehr vor gro\u00dfe Probleme stellen. Gebraucht w\u00fcrden n\u00e4mlich junge M\u00e4nner [und Frauen], f\u00fcr die post-traditionelle Werte ma\u00dfgeblich sind, die aber im Notfall zum K\u00e4mpfen und T\u00f6ten bereit sind. Ein Wertkonflikt ist antizipierbar, und es wird schwierig sein, junge M\u00e4nner [und Frauen] zu finden, die dieses sozialmoralische Dilemma bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen.\u201c[11]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-bfv63\">Dieser komplexe Beitrag ist anspruchsvoll, die Erwartungshaltung der Gesellschaft hoch. Um f\u00fcr diesen Soldatenberuf geeignetes Personal zu finden werden Ma\u00dfnahmen der strategischen Kommunikation und zielgruppenorientierte Werbung ben\u00f6tigt. Dabei sind \u201eberufswahlspezifische Motivstrukturen\u201c, insbesondere \u201eWachstumsbed\u00fcrfnisse\u201c, Jugendlicher zu beachten, welche sich auf die pers\u00f6nliche Weiterentwicklung in einer herausfordernden, verantwortungsvollen und abwechslungsreichen T\u00e4tigkeit beziehen, sowie die Bedeutung sozialer Bed\u00fcrfnisse hinsichtlich kollegialer Zusammenarbeit, guter Menschenf\u00fchrung durch Vorgesetzte und Vereinbarkeit von Familie und Beruf.[12] Es ist ein Irrglaube, dass im \u201eBeliebtheitswettbewerb\u201c alleine die Anerkennung der Institution oder \u201eMarke\u201c Bundesheer in den Bereichen \u201eDifferenzierung\u201c, \u201eRelevanz\u201c, \u201eWertsch\u00e4tzung\u201c sowie \u201eVertrautheit\u201c das realistisch erforderliche Spiegelbild \u201eBundesheer als bewaffnete Streitmacht der Republik \u00d6sterreich mit der Bef\u00e4higung zur milit\u00e4rischen Landesverteidigung\u201c wiedergibt.[13] Neben erh\u00f6hten Anstrengungen im finanziellen Bereich und anderen Bonit\u00e4ten sind zuvorderst Anerkennung und Wertsch\u00e4tzung, sowohl intern als auch in der Gesellschaft, erforderlich.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Um f\u00fcr diesen Soldatenberuf geeignetes Personal zu finden werden Ma\u00dfnahmen der strategischen Kommunikation und zielgruppenorientierte Werbung ben\u00f6tigt.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<h2 id=\"viewer-9eok5\" class=\"wp-block-heading\">Personalwerbung \u2013 Ein Blick \u00fcber die Grenze<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-bteq1\">Wie decken nun andere Streitkr\u00e4fte ihren Personalbedarf? Es lohnt sich ausgew\u00e4hlte Aspekte zu betrachten, wohl wissend, dass Berufsarmeen andere Herausforderungen als Wehrpflichten- beziehungsweise Milizarmeen haben.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Frankreich setzt zum Beispiel auf Pr\u00e4mien zwischen 3.000-15.000 Euro, wenn sich Unteroffiziere beziehungsweise Offiziere bedarfsorientiert weiterverpflichten.[14] Weiters wird an der Verbesserung der Lebensbedingungen der Soldaten und ihrer Familien gearbeitet wie der Unterst\u00fctzung der beruflichen Mobilit\u00e4t der Ehegatt:innen, Verbesserung des Kinderbetreuungsangebots, Erh\u00f6hung Wohnungsangebot sowie Aufstockung der H\u00f6he von zinslosen Darlehen.[15]<\/li>\n\n\n\n<li>Italien setzt auf freiwilligen einj\u00e4hrigen Wehrdienst beziehungsweise dessen Verl\u00e4ngerung auf vier Jahre. Der einj\u00e4hrige Dienst ist Voraussetzung f\u00fcr den Eintritt in Polizeikr\u00e4fte.[16]<\/li>\n\n\n\n<li>Norwegen setzt einerseits auf Wehrpflicht und Dienstpflicht von 12 Monaten f\u00fcr M\u00e4nner und seit 2015 auch f\u00fcr Frauen. Um hochqualifizierte Fachkr\u00e4fte halten zu k\u00f6nnen, die in der Privatwirtschaft besser verdienen w\u00fcrden, soll Fachwissen besser besoldet und die Verkn\u00fcpfung von Dienstgrad und Gehalt aufgeweicht werden.[17]<\/li>\n\n\n\n<li>Spanien setzt einen Schwerpunkt auf die Digitalisierung, um die Verwaltung zu optimieren und die Streitkr\u00e4fte an den technischen Fortschritt anzupassen.[18]<\/li>\n\n\n\n<li>Deutschland setzt auf moderne Kommunikationswege unter Einbindung relevanter sozialer Medien, Optimierung und Beschleunigung des Bewerbungsprozesses. Als relevant werden attraktive Bezahlung, modernes Arbeitsumfeld, Ausbildung auf Top-Niveau und Familienfreundlichkeit genannt.[19] Weiters geht es um das Angebot transparenter und attraktiver Karrierepfade f\u00fcr Leistungstr\u00e4ger so wie attraktiver Weiterbildungsmodelle.[20] Dar\u00fcber hinaus gibt es den Schulterschluss der Bundesbeh\u00f6rden, auf einem gemeinsamen Online-Bewerbungssystem erfolgt die vollst\u00e4ndig elektronische Abwicklung des Personalgewinnungsprozesses. \u00dcber einen Link in der Stellenausschreibung k\u00f6nnen die Bewerber:innen ihre Unterlagen direkt \u00fcbermitteln. Alle folgenden Schritte, wie Eignungsbeurteilung, Einladungen zu Testverfahren oder Vorstellungsgespr\u00e4chen werden direkt aus dem System heraus generiert und Medienbr\u00fcche in der Kommunikation damit weitgehend vermieden.[21]<\/li>\n\n\n\n<li>DieSchweiz legt Wert auf eine qualitativ hochwertige Ausbildung und Teamgeist \u2013 beides wichtig, um den Stellenwert der Streitkr\u00e4fte in der Gesellschaft hoch zu halten und um auch als Arbeitgeber attraktiv zu sein.[22] Die Schweizer Armee setzt bei Berufskader auf akademische Ausbildung von Offizieren sowie zivil anrechenbare Weiterbildungsangebote auch f\u00fcr Unteroffiziere, wettbewerbsf\u00e4hige L\u00f6hne und Leistungsl\u00f6hne als zus\u00e4tzliche Motivation f\u00fcr engagierte Armeeangeh\u00f6rige. Abh\u00e4ngig von Dienstgrad und Ausbildungsdauer gibt es f\u00fcr die Miliz eine finanzielle Ausbildungsgutschrift, die f\u00fcr eine zivile Aus- oder Weiterbildung eingesetzt werden kann.[23]<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h2 id=\"viewer-apbvv\" class=\"wp-block-heading\">Das Bundesheer am Weg zum attraktiven Arbeitgeber<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-1naip\">Mit dem mit rund 16 Milliarden Euro dotierten Aufbauplan \u00d6BH 2032+ sind die Zeiten als attraktiver Arbeitgeber zu gelten f\u00fcr das Bundesheer so gut wie selten zuvor. Wer w\u00fcrde nicht gerne wo arbeiten, wo neues, modernes Ger\u00e4t zul\u00e4uft, Infrastruktur ausgebaut und verbessert wird sowie die pers\u00f6nliche Ausr\u00fcstung modernisiert wird. Denn der finanzielle Rahmen des \u201eAufbauplans \u00d6BH 2032+\u201c erm\u00f6glicht endlich die Sicherstellung \u2013 neben Gro\u00dfger\u00e4t und Invest in die Infrastruktur \u2013 einer ad\u00e4quaten, modernen Ausstattung f\u00fcr jede:n Soldat:innen, insbesondere Tarnanzug, Schutzausr\u00fcstung, Nachtkampff\u00e4higkeit und Bewaffnung. Es braucht nicht betont werden, dass dies Soldat:innen mit Dienstvertrag und Miliz gleicherma\u00dfen betrifft.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Mit dem mit rund 16 Milliarden Euro dotierten Aufbauplan \u00d6BH 2032+ sind die Zeiten als attraktiver Arbeitgeber zu gelten f\u00fcr das Bundesheer so gut wie selten zuvor.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-6hafv\">Wenn noch Arbeitsklima, Kollegenschaft, F\u00fchrungskr\u00e4fte und pers\u00f6nliches Arbeitszeitmodell stimmen, dann wird angeheuert. Grundwehrdiener sind zumeist die zu bewerbende Basis f\u00fcr alle anderen Formen der Anstellung\/Verpflichtung beim Bundesheer und wesentlicher Multiplikator in der Gesellschaft.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"viewer-kvrk\" class=\"wp-block-heading\">Beibehaltung Wehrpflicht<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-fd4kb\">Die Nutzung der Wehrpflicht \u00fcber 6 Monate Pr\u00e4senzdienstleistung hinaus w\u00e4re aus rein milit\u00e4rischen R\u00fccksichten sinnvoll, um einerseits Durchdiener als Reaktionskraft mit hoher Bereitschaft halten und andererseits wiederkehrende verpflichtende Truppen\u00fcbungen (Miliz\u00fcbungen) durchf\u00fchren zu k\u00f6nnen. So g\u00e4be das Wehrgesetz 2001 mit \u00a7 21 durchaus die M\u00f6glichkeit der Verpflichtung zur Ableistung von Miliz\u00fcbungen und einer vorbereitenden Milizausbildung. Dieser Paragraph wird jedoch nicht angewendet.[24] Eine reine Wiedereinf\u00fchrung des Modells 6+2 (6 Monate Grundwehrdienst und 60 Tage aufgeteilt in wiederkehrende verpflichtende Miliz\u00fcbungen) greift zu kurz. Die Anzahl der \u00dcbungstage w\u00e4re zu gering um Effektivit\u00e4t zu erzielen. Demnach m\u00fcsste die Verpflichtung zur Ableistung von Pr\u00e4senzdienst generell verl\u00e4ngert werden. Es fehlt jedoch derzeit der politische Wille die entsprechenden Rahmenbedingungen auszubauen bzw. zu schaffen. Daher ist vorerst weiterhin auf Freiwilligkeit zu setzen.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"viewer-2n972\" class=\"wp-block-heading\">Regierungsprogramm<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-a74r7\">So f\u00fchrt das Regierungsprogramm der aktuellen Koalition bez\u00fcglich Personalma\u00dfnahmen beim Bundesheer unter anderem an:[25]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-47u7u\">Hinsichtlich der Miliz:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u201eBeseitigen von sozialversicherungsrechtlichen Benachteiligungen von Milizsoldaten\u201c[26]<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-5u7ct\">Hinsichtlich des Soldatenberufes:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u201eSchaffung eines neuen Berufsbildes Soldat, damit es im Bundesheer attraktive und vielseitige Karrierem\u00f6glichkeiten gibt, um Talente aus der Wirtschaft bestm\u00f6glich f\u00fcr das Heer gewinnen und halten zu k\u00f6nnen sowie Soldatinnen und Soldaten nach Ende ihrer Karriere im Heer eine Perspektive in der Wirtschaft zu erm\u00f6glichen.<\/li>\n\n\n\n<li>Umsetzung der Attraktivierung des Soldatenberufs durch geeignete Ma\u00dfnahmen im Dienst-, Besoldungs-, und Pensionsrecht;<\/li>\n\n\n\n<li>St\u00e4rkung der Durchl\u00e4ssigkeit zwischen Bundesheer und Wirtschaft;<\/li>\n\n\n\n<li>Pr\u00fcfung einer verbesserten Anschlussf\u00e4higkeit der milit\u00e4rischen Ausbildungen;<\/li>\n\n\n\n<li>Erh\u00f6hung des Anteils von Frauen im \u00d6sterreichischen Bundesheer.\u201c[27]<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-768o1\">Es bleibt viel zu tun, um als Bundesheer zuk\u00fcnftig als attraktiver Arbeitsgeber wahrgenommen zu werden. Insbesondere der leichte, einfache Wechsel vom Bundesheer in die Wirtschaft und wieder zur\u00fcck entspricht den Anforderungen an einen modernen, flexiblen Arbeitgeber \u2013 gerade der Miliz an der Schnittstelle Milit\u00e4r, Wirtschaft, Familie sind hier neue Arbeits(zeit)modelle zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"viewer-fh516\" class=\"wp-block-heading\">Attraktives Gehalt<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-a30g1\">Im Sommer 2022 war noch von einer Erh\u00f6hung der Verg\u00fctung f\u00fcr Grundwehrdiener von knapp 363 Euro auf 978 Euro, angepasst an die Mindestsicherung, die Rede.[28] Letztlich wurden es mit Wirkung vom 1. J\u00e4nner 2023 500 Euro netto.[29] Eine Soldatin, die ja sich ja freiwillig verpflichtet und mit der Ausbildung bei Null beginnt, verdient im ersten Jahr 1.250 Euro netto monatlich (lohnsteuerfrei).[30] Eine Pauschalierung aller Soldat:innen (Reduzierung der Unterscheidung nach Funktion und Dienstalter, in Inland und Ausland, Frieden und Einsatz) in Verbindung mit optimierter Digitalisierung der Verwaltung erleichtert nicht nur den Dienstbetrieb, sondern minimiert die B\u00fcrokratisierung und Selbstverwaltung.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Eine Pauschalierung aller Soldat:innen in Verbindung mit optimierter Digitalisierung der Verwaltung erleichtert nicht nur den Dienstbetrieb, sondern minimiert die B\u00fcrokratisierung und Selbstverwaltung.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-8l6tf\">Auslandseins\u00e4tze m\u00fcssen h\u00f6her besoldet werden als Inlandseins\u00e4tze. Weiters w\u00e4re die Bezahlung nach dem Grundsatz \u201eAngebot und Nachfrage\u201c unter Ber\u00fccksichtigung des freien Marktes zu gestalten \u2013 jene Funktionen, die im vergleichbaren zivilen Umfeld wesentlich besser besoldet sind, sollten im Bundesheer durch Sondervertr\u00e4ge abgedeckt werden. Genauso sind f\u00fcr einen Bundesheer-internen Wechsel in eine Mangelsparte Pr\u00e4mien oder andere Bonit\u00e4ten anzuwenden.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"viewer-79k91\" class=\"wp-block-heading\">Soldatinnen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-2l4lk\">Zur Hebung des Frauenanteils im Bundesheer w\u00e4ren zun\u00e4chst die Ursachen zu erheben, warum Frauen zum Bundesheer gehen wollen oder noch viel wichtiger, was sie davon abh\u00e4lt. Die Erkenntnisse sind umzusetzen. So betr\u00e4gt beispielsweise der Frauenanteil bei den seit 2016 im Aufbau befindlichen Territorialen Verteidigungskr\u00e4ften (derzeit rund 32.000 Soldaten) der Polnischen Streitkr\u00e4fte mehr als 16%, Tendenz steigend.[31] Beim Bundesheer gibt es 662 Soldatinnen (Stand: M\u00e4rz 2022). Das sind 4%, wenn man die Soldat:innen im Dienstverh\u00e4ltnis betrachtet, jedoch nur etwas mehr als 1% bezogen auf die Gesamtst\u00e4rke des Bundesheeres,[32] sowie gegen\u00fcber 2019 (683 Soldatinnen) sogar leicht r\u00fcckl\u00e4ufig.[33] Deswegen wurde auch ein Ma\u00dfnahmenpaket geschn\u00fcrt, das einerseits Familienfreundlichkeit forcieren soll, andererseits den angehenden Soldatinnen durch gezieltes Fitnesstraining und Mentoring den Einstieg in den Beruf und Verbleib beim Milit\u00e4r erleichtern soll.[34]<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Beim Bundesheer gibt es 662 Soldatinnen. Das sind 4%, wenn man die Soldat:innen im Dienstverh\u00e4ltnis betrachtet, jedoch nur etwas mehr als 1% bezogen auf die Gesamtst\u00e4rke des Bundesheeres, sowie gegen\u00fcber 2019 sogar leicht r\u00fcckl\u00e4ufig.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-55k3k\">Neben dem bisherigen Angebot eines Ausbildungsdienstes f\u00fcr Frauen soll ab 1. April f\u00fcr Frauen die M\u00f6glichkeit bestehen freiwillig den Grundwehrdienst zu leisten. Voraussetzung ist die einfache Tauglichkeit wie bei den m\u00e4nnlichen Staatsb\u00fcrgern.[35] Hierbei entf\u00e4llt die Einstiegsh\u00fcrde einer Kadertestung mit wesentlich strengeren Anforderungen. Diese w\u00e4re erst gegen Ende des Grundwehrdienstes zu absolvieren, sofern Interesse an einer Kaderfunktion (als Berufs- oder Milizsoldatin) im Bundesheer besteht. So kann gezielt bei Interesse auf diese Testung bereits w\u00e4hrend des Grundwehrdienstes unter Anleitung trainiert werden. Dadurch soll das Bundesheer auch f\u00fcr Frauen als potentieller Arbeitgeber attraktiver gestaltet werden. Der Verdienst entspricht \u00fcbrigens ab dem ersten Tag jenem des Ausbildungsdienstes.[36]<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"viewer-7ulvt\" class=\"wp-block-heading\">Das Bundesheer als Milizarmee<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-i6ce\">F\u00fcr Angeh\u00f6rige des Milizstandes w\u00e4re neben einer finanziellen Besserstellung endlich die Beseitigung von seit Jahrzehnten bekannten arbeits- und sozialrechtlichen Benachteiligungen relevant. Dies umfasst pensionsrechtliche Nachteile durch zu geringe Pensionsbeitr\u00e4ge des Arbeitgeber Bundesheer, keine Beitr\u00e4ge f\u00fcr die Arbeitslosenversicherung, keine Beitr\u00e4ge f\u00fcr die Mitarbeiter:innen- und Selbst\u00e4ndigenvorsorge, Krankenbetreuung nur in Heeressanit\u00e4tseinrichtungen (keine freie Arztwahl), nur eingeschr\u00e4nkte Versicherung bei Unfall, Invalidit\u00e4t, Tod nach dem Heeresentsch\u00e4digungsgesetzes, keine Anwendung des Kinderbetreuungsgeld- und Familienzeitbonusgesetzes, anteilsm\u00e4\u00dfige Verk\u00fcrzung des Urlaubsanspruches. Um somit Angeh\u00f6rige des Milizstandes f\u00fcr mehr Engagement beim Bundesheer bewegen zu k\u00f6nnen, w\u00e4ren zun\u00e4chst die Nachteile zu beseitigen. Dies gilt umso mehr, wenn hink\u00fcnftig Flexibilit\u00e4t gefordert ist. Gerade hier kann die Tendenz in der Wirtschaft in Richtung Teilzeit und 4-Tage-Woche gen\u00fctzt werden und entstehende \u201eZeitl\u00f6cher\u201c mit \u00dcbungsaktivit\u00e4ten beim Bundesheer gegen entsprechend lukrative Entlohnung gef\u00fcllt werden. Angeh\u00f6rige des Milizstandes werden n\u00e4mlich, abgesehen von planbaren \u00dcbungsvorhaben, nur dann f\u00fcr Eins\u00e4tze herangezogen, wenn der Bedarf gegeben ist. Um es allerdings einem zivilen Arbeitgeber schmackhaft zu machen, einen \u201eMilizsoldaten\u201c anzustellen und f\u00fcr \u00dcbungsvorhaben und Eins\u00e4tze freizustellen, bedarf es vom Bundesheer und der Politik mehr.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"viewer-12vo2\" class=\"wp-block-heading\">Teilzeit als ein Arbeitszeitmodell<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-dh64r\">Teilzeit ist kein Hemmschuh, sondern erm\u00f6glicht bisher ungeahnte M\u00f6glichkeiten. Eine der M\u00f6glichkeiten die Pensionierungswelle zu verlangsamen w\u00e4re das Angebot von Altersteilzeit, einerseits noch vor Eintritt des Regelruhestandsantritts, anderseits \u00fcber das 65. Lebensjahr hinaus. Anstatt in den Ruhestand zu treten, w\u00e4re ein lukratives Angebot zu t\u00e4tigen, ohne Nachteile in den Ruhegenussbestimmungen. So k\u00f6nnte einerseits der Wissens- und Erfahrungstransfer an Nachfolger sichergestellt und die Einarbeitungsphase derselben optimal gen\u00fctzt werden, andererseits Spitzenbelastungen abgefedert werden. Dies schlie\u00dft die Verwendung von Angeh\u00f6rigen des Milizstandes mit ein.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Eine der M\u00f6glichkeiten die Pensionierungswelle zu verlangsamen w\u00e4re das Angebot von Altersteilzeit, einerseits noch vor Eintritt des Regelruhestandsantritts, anderseits \u00fcber das 65. Lebensjahr hinaus.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-ou9i\">Flexibilit\u00e4t bedeutet auch unterschiedlichste auf individuelle Interessen ausgerichtete Arbeitszeitmodelle und Dienstvertr\u00e4ge im Angebot zu haben. Angeh\u00f6rigen des Milizstandes w\u00e4ren generell mehr in die Aufgabenerf\u00fcllung des Bundesheeres einzubinden, tempor\u00e4re Verpflichtungen ohne b\u00fcrokratische H\u00fcrden sind in allen Bereichen sicherzustellen.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"viewer-3fa2t\" class=\"wp-block-heading\">Der Mix macht es aus \u2013 Arbeits(zeit)modelle und Flexibilit\u00e4t<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-5evo5\">Unterschiedliche Arbeits(zeit)modelle sind individuell nach Machbarkeit zu pr\u00fcfen und bestm\u00f6glich zu entsprechen, eventuell auch als Teil einer Laufbahnplanung. Der flexible Wechsel innerhalb der Organisation ist nach Bedarf zu erm\u00f6glichen und zu unterst\u00fctzen, auch mit beiderseitiger Vereinbarung einer Mindestverweildauer. Dies kann ebenso externe Fluktuation hintanhalten und zeigt gegenseitige Wertsch\u00e4tzung. Dies beinhaltet auch die Flexibilisierung der Arbeitsplatzbesetzungen zwischen milit\u00e4rischen und zivilen Arbeitspl\u00e4tzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-9j33m\">Teilzeit ist neben Vollzeit nur eine besondere Auspr\u00e4gung von Arbeitszeit, neben der \u201elebenslangen\u201c Anstellung ist vermehrt die Verpflichtung auf Zeit als attraktiv anzuerkennen. Sicherheit des Arbeitsplatzes wird nicht nur auf \u201eLebenszeit\u201c gesehen. J\u00fcngere Generationen sind von sich aus auch interessiert nach eigenem Ermessen den Job zu wechseln. Wird dies verkn\u00fcpft mit einem Gegenwert, ist dies ebenso eine win-win-Situation. Oder umgekehrt \u2013 Angebot einer Ausbildung, die vom Bundesheer finanziert wird mit anschlie\u00dfender Verwendung beim Milit\u00e4r. Beim Angebot Milit\u00e4rarzt zu werden, wird dies bereits erm\u00f6glicht. Warum also nicht auch bei anderen Berufen, in denen Fachkr\u00e4ftemangel besteht?[37] Die Personalwerbung und -rekrutierung beginnt bei Schulen und Universit\u00e4ten mit Angeboten, wie Stipendien und berufsbegleitenden Studien.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"viewer-qqu1\" class=\"wp-block-heading\">Planbarkeit, Aufgaben und Familienfreundlichkeit<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-ee0vv\">Ein wiederkehrender Kritikpunkt ist mangelnde Planbarkeit der dienstlichen Inanspruchnahme und damit Unvereinbarkeit mit Familie und strikte Trennung Beruf und Freizeit. Dem w\u00e4re durch klare Vorgaben und Zuordnung von Bereitschaftszeiten im Rotationsprinzip zu begegnen. Dies stellt Planbarkeit f\u00fcr Angeh\u00f6rige des Pr\u00e4senz- und Milizstandes, f\u00fcr Arbeitgeber und -nehmer, aber auch die Familienfreundlichkeit, sicher. Die zugesagten \u201eRuhephasen\u201c sind nicht zu unterschreiten. Die Verwendung von Angeh\u00f6rigen des Bundesheeres f\u00fcr Assistenzen oder Unterst\u00fctzungsleistungen ist nur unter strikter Einhaltung des \u201eUltima ratio\u201c-Prinzips statthaft.[38]<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Ein wiederkehrender Kritikpunkt ist mangelnde Planbarkeit der dienstlichen Inanspruchnahme und damit Unvereinbarkeit mit Familie und strikte Trennung Beruf und Freizeit.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-c0ul7\">Bei konsequenter Einhaltung dieser Pr\u00e4misse w\u00e4ren andere Beh\u00f6rden seit L\u00e4ngerem angehalten, die Grenz\u00fcberwachung, Telefondienste (Telefon Contact Tracing zum Zeitpunkt der Pandemie) und Botschaftsbewachungen durch Anstellung zus\u00e4tzlichen Personals zu bew\u00e4ltigen. Das Bundesheer wurde jedoch herangezogen, noch dazu zumeist auf eigene Kosten (so hat das Bundesheer zwischen 2015-2017 183 Millionen Euro f\u00fcr Leistungen f\u00fcr andere Beh\u00f6rden aus dem eigenen Budget nicht refundiert gezahlt).[39] Hier sind neue gesamtstaatliche und -gesellschaftliche L\u00f6sungsans\u00e4tze zu verfolgen. Weiters werden durch dauerhafte \u201eartfremde\u201c Eins\u00e4tze Soldat:innen von ihrer Kernaufgabe abgehalten. Das Bundesheer wird dadurch f\u00fcr Personen, die Soldat:innen bei einer bewaffneten Streitmacht werden wollen, uninteressant.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"viewer-8575u\" class=\"wp-block-heading\">\u00d6ffentlichkeitswirksamkeit<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-3ih5d\">Das Image des Bundesheeres ist \u00fcber \u00f6ffentliche Auftritte am Nationalfeiertag hinaus zu sch\u00e4rfen. Pr\u00e4senzveranstaltungen, Informationen in Massenmedien sowie sozialen Medien ist ein Teil der Kampagne, die Kommunikation dem jeweiligen Zielpublikum entsprechend. Leistungsschauen, wie auch \u201eBundesheer on the Road\u201c in Verbindung mit Tag der Schulen,[40] Tag der offenen T\u00fcr in Kasernen und \u00dcbungspl\u00e4tzen, verkn\u00fcpft mit Tagen f\u00fcr Angeh\u00f6rige und zivile Arbeitgeber und Partnern in der Wirtschaft bei Grundwehrdienern, Kaderausbildungen und Miliz\u00fcbungen, sollten dar\u00fcber hinaus Fixbestandteil der \u00d6ffentlichkeitsarbeit sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-1n5vm\">Dem Vorwurf der schlechten Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist durch Planbarkeit, wo immer m\u00f6glich flexiblen Arbeitszeiten sowie Kinder- und Partnerbetreuung zu begegnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-98ieu\">Hier stechen Ma\u00dfnahmen wie Kinder-Sommerbetreuung, Semesterferienschikurs, Familientag und Betriebskindergarten des J\u00e4gerbataillon 18 in St. Michael als vom Bundeskanzleramt wiederholt zertifizierter familienfreundlicher Betrieb ins Auge.[41] Die Vereinbarkeit Soldatenberuf und Familie zeigt gerade die Auszeichnung der 2. J\u00e4gerkompanie dieses Verbandes als \u201eEinheit des Jahres\u201c 2022, die durch eine Vielzahl an Aufgaben und Eins\u00e4tzen im In- und Ausland ganz besonders gefordert war.[42] Zur Information und Personalwerbung f\u00fcr Frauen ist inzwischen der \u201eGirls\u00b4 Day\u201c seit 2011 und neuerdings f\u00fcr alle Geschlechter \u201e48 Stunden Bataillon X\u201c an unterschiedlichen Standorten in ganz \u00d6sterreich als \u201eSchnuppertage\u201c relevant und eine gute M\u00f6glichkeit \u00fcber den potentiellen Arbeitgeber Bundesheer zu informieren.[43] Dies betrifft auch die vereinfachte M\u00f6glichkeit von zeitlich flexiblen Praktika, wo m\u00f6gliche Interessierte den potentiellen Arbeitgeber Bundesheer n\u00e4her kennenlernen k\u00f6nnen, um sp\u00e4tere Entt\u00e4uschungen, Zeit- und Geldverschwendung auf beiden Seiten hintanzuhalten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-1eak1\">Eine lernende, sich st\u00e4ndig weiterentwickelnde Organisation hat hier die Erfahrungen, Innovation und Kreativit\u00e4t zu n\u00fctzen. Gerade Kooperationen von Verb\u00e4nden des Bundesheeres mit zivilen Partnerinstitutionen im Bereich der Kinder- und Familienbetreuung sind als gelebte Geistige Landesverteidigung zu verstehen.[44] Bereits Volkssch\u00fcler:innen sind Ansprechpersonen, um ein positives Image vom Bundesheer zu vermitteln.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Zur Information und Personalwerbung f\u00fcr Frauen ist inzwischen der \u201eGirls\u00b4 Day\u201c seit 2011 und neuerdings f\u00fcr alle Geschlechter \u201e48 Stunden Bataillon X\u201c an unterschiedlichen Standorten in ganz \u00d6sterreich als \u201eSchnuppertage\u201c relevant.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-6m9gl\">Bei all den \u00dcberlegungen zur Personalrekrutierung sind finanzielle Rahmenbedingungen und regionale demographische Disparit\u00e4t zu ber\u00fccksichtigen \u2013 wo mehr Einzugsbereich und Nachfrage, dort auch mehr Angebot und Kasernenstandorte erforderlich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-28s3i\">Abschlie\u00dfend ist festzuhalten, dass ein aktives Zuh\u00f6ren im t\u00e4glichen Arbeitsumfeld sowie strukturierte Befragungen helfen k\u00f6nnen Ursachenforschung zu betreiben, warum Aspiranten das Bundesheer als Arbeitgeber w\u00e4hlen oder auch nicht w\u00e4hlen. Es sind zentral die unterschiedlichen Zeitpunkte eines Austritts zu erfassen und zu evaluieren, was eine Meinungs\u00e4nderung herbeigef\u00fchrt hat, vom ersten Rekrutierungsgespr\u00e4ch weg \u00fcber alle Stationen der Ausbildung bis hin zum Austritt nach langj\u00e4hrigem Dienst im System. Die Erkenntnisse haben in die Optimierung des Bundesheeres einzuflie\u00dfen. Neben Austrittsbefragungen sind periodische Mitarbeiter- sowie Grundwehrdienerbefragungen und deren Evaluierung zu implementieren.<\/p>\n\n\n\n<h2 id=\"viewer-4b2s7\" class=\"wp-block-heading\">Ausblick<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-3gflo\">Unbestritten haben Pensionierungswelle, Gesellschaftswandel, Bildungssystem, Polarisierung und divergierende Interessen zunehmenden Einfluss auf das Arbeitsumfeld in den kommenden Jahren. Umso mehr haben Wertsch\u00e4tzung, gegenseitiger Respekt, Umgang auf Augenh\u00f6he, Fehlerkultur, F\u00f6rdern von Diversit\u00e4t, M\u00f6glichkeiten zur innovativen und kreativen Einbringung, Flexibilit\u00e4t bei gleichzeitiger Stabilit\u00e4t, Sicherheit und Planbarkeit Einfluss auf potentielle Arbeitnehmer, um ein Unternehmen attraktiv zu finden. Entb\u00fcrokratisierung und echte Verwaltungsvereinfachung sind notwendig, um konkurrenzf\u00e4hig zu sein. Pr\u00e4senz im \u00f6ffentlichen Raum sowie Auftritte in Sozialen Medien mit vielf\u00e4ltiger Information sind n\u00f6tig und in der Sprache des jeweiligen Zielpublikums zu pr\u00e4sentieren. Die Geistige Landesverteidigung hat bereits in jungen Jahren fixer Bestandteil der Bildungslandschaft und der Gesellschaft zu sein, fortlaufend begleitend und reflektierend. Bei allen Werbe- und Informationsma\u00dfnahmen darf das Umfeld der potentiellen Arbeitnehmer \u2013 Eltern, Partner, Familie und Freundeskreis \u2013 als Meinungsbildner:innen nicht vernachl\u00e4ssigt werden.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Die Geistige Landesverteidigung hat bereits in jungen Jahren fixer Bestandteil der Bildungslandschaft und der Gesellschaft zu sein, fortlaufend begleitend und reflektierend.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-7alcp\">Bei der Vielfalt an potentiellen Interessierten, von der Jugend bis zum Quereinsteiger, als Milit\u00e4rpersonal oder Zivilpersonal, \u201ed\u00fcrften solche Werbema\u00dfnahmen den gr\u00f6\u00dften Erfolg versprechen, die den Arbeitgeber einerseits klar konturieren, andererseits aber seine Binnenvielfalt in jeglicher Hinsicht unterstreichen, f\u00fcr die es wiederum gleichwohl den unterschiedlichsten Bewerberinnen und Bewerbern mit vielf\u00e4ltigen Qualifikationen und Voraussetzungen bedarf.\u201c[45]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-6d1rb\">Das Bundesheer hat mit der Wehrpflicht ein unsch\u00e4tzbar wertvolles Reservoir, um als Meinungsbilder t\u00e4tig zu sein und gleichzeitig sein ben\u00f6tigtes Personal daraus zu rekrutieren. Dieses Potential ist zu n\u00fctzen. Erfolg wird dann m\u00f6glich sein, wenn dem Personal neben attraktiver Entlohnung Wertsch\u00e4tzung und Achtsamkeit geschenkt wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&nbsp;<\/p>\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-dots\" \/>\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-bld7p\"><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/bernhard-schulyok-808a7b11a\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><u>Bernhard Schulyok<\/u><\/a>; Forschungsinteressen: Sicherheitspolitik, Milit\u00e4r, Gesellschaft. Drei Taschenb\u00fccher f\u00fcr die Zeitschrift \u201eTruppendienst\u201c, zahlreiche Einzelartikel. F\u00e4higkeitenentwicklung im \u00d6BH unter Beachtung nationaler und internationaler Aspekte. Teamtrainer und Organisationsentwickler. Bei den in diesem Artikel vertretenen Ansichten handelt es sich um die des Autors. Diese m\u00fcssen nicht mit jenen des BMLV \u00fcbereinstimmen.<\/p>\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-dots\" \/>\n\n\n<p id=\"viewer-5cpsf\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[1] tfactory Trendagentur (2017), \u201eDas Image des \u00f6sterreichischen Bundesheeres bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Endbericht,\u201c (Wien, Oktober 2017).<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-59hbv\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[2] Ibid., 7-11.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-e5qg7\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[3] Ibid., 9.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-79ts5\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[4] Wenke Apt, \u201eTrends in Demographie und Gesellschaft: Auswirkungen auf Streitkr\u00e4fte und milit\u00e4rische Rekrutierung,\u201c in \u201eStreitkr\u00e4fte unter Anpassungsdruck\u201c \u2013 Sicherheits- und milit\u00e4rpolitische Herausforderungen Deutschlands in Gegenwart und Zukunft,\u201c Gerhard K\u00fcmmel (Hrsg.), Milit\u00e4r und Sozialwissenschaften, Band 43, (Nomos Verlagsgesellschaft: Baden-Baden, 2009), 143.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-1v6dt\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[5] tfactory Trendagentur (2017), \u201eDas Image des \u00f6sterreichischen Bundesheeres bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Endbericht,\u201c (Wien, Oktober 2017), 23-31.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-ff4d1\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[6] Ibid., 128.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-d2fo0\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[7] Ibid., 33-39.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-1klus\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[8] Wenke Apt, \u201eTrends in Demographie und Gesellschaft: Auswirkungen auf Streitkr\u00e4fte und milit\u00e4rische Rekrutierung,\u201c in \u201eStreitkr\u00e4fte unter Anpassungsdruck\u201c \u2013 Sicherheits- und milit\u00e4rpolitische Herausforderungen Deutschlands in Gegenwart und Zukunft,\u201c Gerhard K\u00fcmmel (Hrsg.), Milit\u00e4r und Sozialwissenschaften, Band 43, (Nomos Verlagsgesellschaft: Baden-Baden, 2009), 143.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-e5pta\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[9] Idem.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-euc0g\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[10] Ibid., 144.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-1u90s\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[11] Heinz-Ulrich Kohr, \u201eWertewandel und Soziomoral: Auswirkungen auf die Bundeswehr,\u201c SOWI-Arbeitspapier, Nr. 95, Strausberg, 1996, 15.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-aa4sc\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[12] Wenke Apt, \u201eTrends in Demographie und Gesellschaft: Auswirkungen auf Streitkr\u00e4fte und milit\u00e4rische Rekrutierung,\u201c in \u201eStreitkr\u00e4fte unter Anpassungsdruck\u201c \u2013 Sicherheits- und milit\u00e4rpolitische Herausforderungen Deutschlands in Gegenwart und Zukunft,\u201c Gerhard K\u00fcmmel (Hrsg.), Milit\u00e4r und Sozialwissenschaften, Band 43, (Nomos Verlagsgesellschaft: Baden-Baden, 2009), 146.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-1a6sb\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[13] APA-OTS, \u201eMarkenstudie: \u00d6sterreichisches Bundesheer bei Bev\u00f6lkerung immer beliebter,\u201c (26.07.2020),<a href=\"https:\/\/www.ots.at\/presseaussendung\/OTS_20200726_OTS0008\/markenstudie-oesterreichisches-bundesheer-bei-bevoelkerung-immer-beliebter\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> https:\/\/www.ots.at\/presseaussendung\/OTS_20200726_OTS0008\/markenstudie-oesterreichisches-bundesheer-bei-bevoelkerung-immer-beliebter<\/a>, abgerufen Februar 20, 2023.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-7veld\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[14] Wissenschaftliche Dienste, Deutscher Bundestag, \u201eKurzinformation \u2013 Attraktivit\u00e4tssteigernde Ma\u00dfnahmen zur Personalgewinnung bei den Streitkr\u00e4ften,\u201c WD 2-3000-058\/22 (19.09.2022), 2, Online-Quelle<a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/resource\/blob\/918102\/b590e301ca1fd9ce8cca3b103c625eb7\/WD-2-058-22-pdf-data.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> https:\/\/www.bundestag.de\/resource\/blob\/918102\/b590e301ca1fd9ce8cca3b103c625eb7\/WD-2-058-22-pdf-data.pdf<\/a>, abgerufen J\u00e4nner 31, 2023.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-fn7gh\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[15] Idem.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-8r678\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[16] Ibid., 3.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-chv8f\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[17] Idem.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-7hl84\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[18] Ibid., 5.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-9oojs\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[19] Wissenschaftliche Dienste, Deutscher Bundestag, \u201ePersonalgewinnungsstrategien im Vergleich \u2013 Die Streitkr\u00e4fte Deutschlands, Kanadas, der Niederlande, Norwegens und der Schweiz unter Ber\u00fccksichtigung der entsprechenden Strategien im jeweiligen \u00f6ffentlichen Bereich,\u201c WD 2-3000-037\/19 (26.04.2019), 4-9, Online-Quelle<a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/resource\/blob\/650670\/7b2d7636ccba1b9a2bf83ea0c3b0fd71\/WD-2-037_19-pdf-data.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> https:\/\/www.bundestag.de\/resource\/blob\/650670\/7b2d7636ccba1b9a2bf83ea0c3b0fd71\/WD-2-037_19-pdf-data.pdf<\/a>, abgerufen J\u00e4nner 31, 2023.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-864bs\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[20] Ibid., 11.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-6behq\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[21] Ibid., 12.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-849vc\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[22] Tibor Szvircsev Tresch\/Silvia W\u00fcrmli\/Natalia Merkulova\/Julie Craviolini, \u201eZufriedenheit mit der allgemeinen Grundausbildung im Milit\u00e4r \u2013 Eine quantitative Untersuchung bei Schweizer Rekruten,\u201c Interner Forschungsbericht, Eidgen\u00f6ssisches Departement f\u00fcr Verteidigung, Bev\u00f6lkerungsschutz und Sport (VBS), Dozentur Milit\u00e4rsoziologie an der Milit\u00e4rakademie an der ETH Z\u00fcrich, Birmensdorf, November 2011.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-1m5je\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[23] Wissenschaftliche Dienste, Deutscher Bundestag, \u201ePersonalgewinnungsstrategien im Vergleich \u2013 Die Streitkr\u00e4fte Deutschlands, Kanadas, der Niederlande, Norwegens und der Schweiz unter Ber\u00fccksichtigung der entsprechenden Strategien im jeweiligen \u00f6ffentlichen Bereich,\u201c WD 2-3000-037\/19 (26.04.2019), 22-23, Online-Quelle<a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/resource\/blob\/650670\/7b2d7636ccba1b9a2bf83ea0c3b0fd71\/WD-2-037_19-pdf-data.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> https:\/\/www.bundestag.de\/resource\/blob\/650670\/7b2d7636ccba1b9a2bf83ea0c3b0fd71\/WD-2-037_19-pdf-data.pdf<\/a>, abgerufen J\u00e4nner 31, 2023.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-1m9b0\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[24] RIS des Bundes, Bundesrecht konsolidiert, Gesamte Rechtsvorschrift f\u00fcr Wehrgesetz 2001, Fassung vom 22.01.2023, Anmerkung: Das Wehrgesetz, \u00a7 21 gibt die M\u00f6glichkeit der Verpflichtung zur Ableistung von Miliz\u00fcbungen und vorbereitender Milizausbildung (Kaderausbildung), siehe \u201e\u00a7 21. (1) Miliz\u00fcbungen sind auf Grund freiwilliger Meldung oder einer Verpflichtung sowie nach den jeweiligen milit\u00e4rischen Erfordernissen zu leistende Waffen\u00fcbungen. (\u2026)\u201c sowie \u201e(3) Wehrpflichtige, die sich nicht freiwillig zur Leistung von Miliz\u00fcbungen gemeldet haben, jedoch eine vorbereitende Milizausbildung w\u00e4hrend des Grundwehrdienstes erfolgreich geleistet haben, d\u00fcrfen zur Leistung von Miliz\u00fcbungen verpflichtet werden, sofern die notwendigen Funktionen nicht ausreichend mit solchen Wehrpflichtigen besetzt werden k\u00f6nnen, die Miliz\u00fcbungen auf Grund freiwilliger Meldung zu leisten haben.\u201c sowie \u201e(4) Wehrpflichtige, die auf Grund ihrer Eignung und des voraussichtlichen milit\u00e4rischen Bedarfes f\u00fcr die Heranbildung zu einer Funktion in der Einsatzorganisation in Betracht kommen, sind vom Einheitskommandanten oder dem diesem gleichgestellten Kommandanten w\u00e4hrend des Grundwehrdienstes zu einer vorbereitenden Milizausbildung einzuteilen. Wehrpflichtige, die sich freiwillig zur Leistung von Miliz\u00fcbungen gemeldet haben, sind dabei im Falle ihrer Eignung vorzugsweise zu ber\u00fccksichtigen,\u201c Online-Quelle,<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-4b1da\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.ris.bka.gv.at\/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&amp;Gesetzesnummer=20001612\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.ris.bka.gv.at\/GeltendeFassung.wxe?Abfrage=Bundesnormen&amp;Gesetzesnummer=20001612<\/a>, abgerufen J\u00e4nner 22, 2023.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-evq4\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[25] Regierungsprogramm 22020-2024, \u201eAus Verantwortung f\u00fcr \u00d6sterreich,\u201c Online-Quelle, file:\/\/\/C:\/Users\/User\/Downloads\/Regierungs%C3%BCbereinkommen.pdf, abgerufen am J\u00e4nner 28, 2023.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-bu85j\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[26] Ibid., 225.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-b8sfi\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[27] Ibid., 225-226.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-29t86\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[28] Sebastian Fellner, \u201eRegierung plant bis zu 978 Euro Verg\u00fctung f\u00fcr Pr\u00e4senzdiener,\u201c <em>Tageszeitung DER STANDARD<\/em> (25.08.2022), Online-Quelle,<a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000138546441\/regierung-plant-bis-zu-978-euro-verguetung-fuer-praesenzdiener\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000138546441\/regierung-plant-bis-zu-978-euro-verguetung-fuer-praesenzdiener<\/a>, abgerufen J\u00e4nner 28, 2023.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-ci3s4\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[29] Martin Tschiderer, \u201eMehr Geld f\u00fcr Grundwehr- und Zivildiener,\u201c <em>Tageszeitung DER STANDARD<\/em> (21.10.2022), Online-Quelle,<a href=\"https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000140211594\/mehr-geld-fuer-grundwehr-und-zivildiener\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> https:\/\/www.derstandard.at\/story\/2000140211594\/mehr-geld-fuer-grundwehr-und-zivildiener<\/a>, abgerufen J\u00e4nner 28, 2023.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-9h9rm\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[30]<a href=\"https:\/\/karriere.bundesheer.at\/karriere\/soldatin\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> https:\/\/karriere.bundesheer.at\/karriere\/soldatin<\/a>, abgerufen J\u00e4nner 28, 2023.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-2p5l4\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[31] Weronika Grzebalska, \u201eSelbst ist die Frau,\u201c IPG (18.06.2021), Online-Quelle,<a href=\"https:\/\/www.ipg-journal.de\/regionen\/europa\/artikel\/gleichstellung-verteidigung-polen-5258\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> https:\/\/www.ipg-journal.de\/regionen\/europa\/artikel\/gleichstellung-verteidigung-polen-5258\/<\/a>, abgerufen J\u00e4nner 29, 2023.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-d5qv0\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[32] Martina Madner, \u201eNur eine von 25 Personen beim Milit\u00e4r ist weiblich,\u201c <em>Tageszeitung WIENER ZEITUNG<\/em> (22.04.2021), Online-Quelle, https:\/\/www.wienerzeitung.at\/nachrichten\/politik\/oesterreich\/2101398-Nur-eine-von-33-Personen-beim-Militaer-ist-weiblich.html, abgerufen J\u00e4nner 29, 2023.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-9sequ\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[33]<a href=\"https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/295745\/umfrage\/soldatinnen-im-oesterreichischen-bundesheer\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> https:\/\/de.statista.com\/statistik\/daten\/studie\/295745\/umfrage\/soldatinnen-im-oesterreichischen-bundesheer\/<\/a>, abgerufen J\u00e4nner 29, 2023.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-4e01e\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[34] Anzeige, \u201eMehr Frauen f\u00fcr das Bundesheer,\u201c <em>Tageszeitung DIE PRESSE<\/em>, Online-Quelle,<a href=\"https:\/\/www.diepresse.com\/5966270\/mehr-frauen-fuer-das-bundesheer\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> https:\/\/www.diepresse.com\/5966270\/mehr-frauen-fuer-das-bundesheer<\/a>, abgerufen J\u00e4nner 29, 2023.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-ar76s\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[35] Redaktion: \u201eFreiwilliger Grundwehrdienst f\u00fcr Frauen soll Quote im Heer erh\u00f6hen,\u201c <em>Tageszeitung KURIER<\/em> (08.03.2023), Online-Quelle,<a href=\"https:\/\/kurier.at\/politik\/inland\/freiwilliger-grundwehrdienst-soll-quote-im-heer-erhoehen\/402355464\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> https:\/\/kurier.at\/politik\/inland\/freiwilliger-grundwehrdienst-soll-quote-im-heer-erhoehen\/402355464<\/a>, abgerufen M\u00e4rz 15, 2023.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-e652c\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[36] Idem.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-jemk\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[37] OTS, Presseausendung BMLV (04.10.2022), Online-Quelle,<a href=\"https:\/\/www.ots.at\/presseaussendung\/OTS_20221004_OTS0162\/eigene-studienplaetze-und-mehr-aerzte-fuer-das-bundesheer-bild#:~:text=Qualifizierte%20Soldaten%20k%C3%B6nnen%20w%C3%A4hrend%20der%20Dienstzeit%20an%20der%20Medizinischen%20Universit%C3%A4t%20Wien%20studieren&amp;text=Wien%20(OTS)%20%2D%20Seit%20dem,als%20Milit%C3%A4r%C3%A4rzte%20neu%20aufgenommen%20werden\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> https:\/\/www.ots.at\/presseaussendung\/OTS_20221004_OTS0162\/eigene-studienplaetze-und-mehr-aerzte-fuer-das-bundesheer-bild#:~:text=Qualifizierte%20Soldaten%20k%C3%B6nnen%20w%C3%A4hrend%20der%20Dienstzeit%20an%20der%20Medizinischen%20Universit%C3%A4t%20Wien%20studieren&amp;text=Wien%20(OTS)%20%2D%20Seit%20dem,als%20Milit%C3%A4r%C3%A4rzte%20neu%20aufgenommen%20werden<\/a>, abgerufen J\u00e4nner 29, 2023.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-nofd\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[38] Idem.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-1qhtu\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[39] APA, \u201eHeer muss Grenz-Assistenzeinsatz gro\u00dfteils selber zahlen,\u201c <em>Salzburger Nachrichten<\/em>(23.10.2020),<a href=\"https:\/\/www.sn.at\/politik\/innenpolitik\/heer-muss-grenz-assistenzeinsatz-grossteils-selber-zahlen-94609015#:~:text=Der%20Rechnungshof%20hat%20den%20Assistenzeinsatz,und%202017%20rund%20273%20Mio\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> https:\/\/www.sn.at\/politik\/innenpolitik\/heer-muss-grenz-assistenzeinsatz-grossteils-selber-zahlen-94609015#:~:text=Der%20Rechnungshof%20hat%20den%20Assistenzeinsatz,und%202017%20rund%20273%20Mio<\/a>, abgerufen J\u00e4nner 29, 2023.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-93l03\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[40] https:\/\/www.bundesheer.at\/cms\/artikel.php?ID=10005, abgerufen J\u00e4nner 28, 2023.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-4bebh\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[41] Sarah Konrad, \u201eErneute Auszeichnung \u2013 J\u00e4gerbataillon 18 setzt auf Familienfreundlichkeit,\u201c <em>Mein Bezirk<\/em> (05.12.2022),<a href=\"https:\/\/www.meinbezirk.at\/leoben\/c-lokales\/jaegerbataillon-18-setzt-auf-familienfreundlichkeit_a5752864\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> https:\/\/www.meinbezirk.at\/leoben\/c-lokales\/jaegerbataillon-18-setzt-auf-familienfreundlichkeit_a5752864<\/a>, abgerufen J\u00e4nner 27, 2023.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-4s2m9\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[42] Idem.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-1c134\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[43] OTS, \u201eBundesheer: Zahlreiche interessierte Frauen bei Girls\u2018 Day in \u00d6sterreichs Kasernen,\u201c Presseaussendung (29.04.2022), Online-Quelle,<a href=\"https:\/\/www.ots.at\/presseaussendung\/OTS_20220429_OTS0014\/bundesheer-zahlreiche-interessierte-frauen-bei-girls-day-in-oesterreichs-kasernen-bild\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> https:\/\/www.ots.at\/presseaussendung\/OTS_20220429_OTS0014\/bundesheer-zahlreiche-interessierte-frauen-bei-girls-day-in-oesterreichs-kasernen-bild<\/a>, abgerufen J\u00e4nner 27, 2023.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-5q8u6\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[44] Bernhard Schulyok, \u201ePartnerschaft \u2013 Kinderbetreuung zu Pfingsten,\u201c Truppenzeitung J\u00e4gerbataillon Wien 2 \u201eMaria Theresia,\u201c Stets bereit\u201c, Ausgabe 03\/2017, Online-Quelle, https:\/\/issuu.com\/jgbw2\/docs\/stets_bereit_ausgabe_0317_online, abgerufen am J\u00e4nner 27, 2023.<\/p>\n\n\n\n<p id=\"viewer-6tlmc\" class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\">[45] Wissenschaftliche Dienste, Deutscher Bundestag, \u201ePersonalgewinnungsstrategien im Vergleich \u2013 Die Streitkr\u00e4fte Deutschlands, Kanadas, der Niederlande, Norwegens und der Schweiz unter Ber\u00fccksichtigung der entsprechenden Strategien im jeweiligen \u00f6ffentlichen Bereich,\u201c WD 2-3000-037\/19 (26.04.2019), 26, Online-Quelle<a href=\"https:\/\/www.bundestag.de\/resource\/blob\/650670\/7b2d7636ccba1b9a2bf83ea0c3b0fd71\/WD-2-037_19-pdf-data.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"> https:\/\/www.bundestag.de\/resource\/blob\/650670\/7b2d7636ccba1b9a2bf83ea0c3b0fd71\/WD-2-037_19-pdf-data.pdf<\/a>, abgerufen J\u00e4nner 31, 2023.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Abstract: Das Bundesheer erlebt einen ungeahnten Aufschwung durch einen \u00fcber ein Jahrzehnt gesichert scheinenden milliardenschweren Invest, um Ger\u00e4t und Infrastruktur aufzubauen. 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