{"id":783,"date":"2021-04-12T20:00:08","date_gmt":"2021-04-12T20:00:08","guid":{"rendered":"https:\/\/tdhj.org\/?p=783"},"modified":"2025-10-30T19:44:20","modified_gmt":"2025-10-30T18:44:20","slug":"bundesheer-stellenwert-schwere-waffensysteme-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/tdhj.org\/de\/post\/bundesheer-stellenwert-schwere-waffensysteme-1\/","title":{"rendered":"Stellenwert und Zukunft schwerer Waffensysteme im \u00d6sterreichischen Bundesheer"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-foo\"><strong>Abstract: <\/strong>Zuk\u00fcnftige Konfliktszenarien im Sinne hybrider Bedrohungen, die unter Umst\u00e4nden von einer Vielzahl an zeitgleich agierenden Konfliktparteien ausgehen, verlangen ad\u00e4quate Reaktionsm\u00f6glichkeiten. Panzer beziehungsweise panzerbrechende Waffen weisen ein enormes Sch\u00e4digungspotenzial auf und bergen die Gefahr, dass selbst eine kleine, irregul\u00e4re Konfliktpartei, die asymmetrisch agiert, ein ganzes Land in Schach halten kann, wenn sie \u00fcber solche Waffen verf\u00fcgt und diesen von staatlicher Seite nichts entgegengesetzt werden kann. Ist es daher vonn\u00f6ten, dass seitens des Milit\u00e4rs mechanisierte Kr\u00e4fte vorgehalten werden?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-9lofj\"><strong>Bottom-line-up-front:<\/strong> Um auf die diversen zuk\u00fcnftigen Bedrohungen, auch durch irregul\u00e4re Konfliktparteien, reagieren zu k\u00f6nnen, hat eine Armee den klassischen Kampf der verbunden Waffen zu beherrschen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-f9gbv\"><strong>Problemdarstellung: <\/strong>Wie sind die laufenden Kosten einer zeitgem\u00e4\u00dfen Panzerwaffe im 21. Jahrhundert durch realistische Konfliktszenarien zu rechtfertigen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-71ut2\"><strong>Was nun?:<\/strong> Die milit\u00e4rische F\u00fchrung kann in einer Demokratie nicht \u00fcber Umfang und Ausgestaltung der Armee bestimmen. Sehr wohl aber liegt es an ihr, sachlich und dennoch eindringlich \u00fcber den zuk\u00fcnftigen F\u00e4higkeitsbedarf von Streitkr\u00e4ften zu informieren und Risiken bei der Inkaufnahme von L\u00fccken klar anzusprechen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/tdhj.org\/wp-content\/media-ext\/0d3ede_c1cff71ae5f748f3898f9b3bdffd6c05~mv2.jpg\" alt=\"\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color has-small-font-size wp-block-paragraph\">Source: shutterstock.com\/zef art<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"viewer-4926c\">Bedrohungsszenarien<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-9gjr0\">Ein konventioneller milit\u00e4rischer Konflikt zwischen zwei oder mehreren Staaten auf westeurop\u00e4ischem Territorium wird derzeit als unwahrscheinlich beurteilt. Anders sieht es aus, wenn man eine milit\u00e4risch ausgebildete, irregul\u00e4re Konfliktpartei in Betracht zieht, die ihre Interessen durch Anwendung von Gewalt im Sinne eines asymmetrisch gef\u00fchrten Kampfes durchsetzen m\u00f6chte. Die Ausr\u00fcstung einer solchen Gruppierung wird illegal besorgt und reicht von leichten Handfeuerwaffen \u00fcber Maschinengewehre bis hin zu panzerbrechenden Waffen und selbstgebauten gepanzerten Fahrzeugen und Drohnen. Solche Ausr\u00fcstung ist aufgrund vergangener und gegenw\u00e4rtiger Konflikte verf\u00fcgbar. Mit ihr kann durchaus, wenn professionell eingesetzt, eine zumindest tempor\u00e4re Destabilisierung eines Staates erzielt werden. Vorwarnzeiten, und das ist eine eindeutige Lehre der 2010er Jahre, gibt es nicht und auch ein Konflikt mit einem milit\u00e4risch organisierten und ausger\u00fcsteten Gegner, der die konventionelle und subkonventionelle Einsatzf\u00fchrung beherrscht, kann auftreten. Die Geschehnisse in der Ostukraine dienen als klarer Beleg daf\u00fcr.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Vorwarnzeiten, und das ist eine eindeutige Lehre der 2010er Jahre, gibt es nicht und auch ein Konflikt mit einem milit\u00e4risch organisierten und ausger\u00fcsteten Gegner, der die konventionelle und subkonventionelle Einsatzf\u00fchrung beherrscht, kann auftreten.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-63gjj\">Keines der m\u00f6glichen Szenarien erlaubt daher die Reduktion einzelner Waffengattungen der Kampftruppe auf einen sogenannten \u201eRekonstruktionskern&#8220;, da ein Aufwachsen dieser Elemente nur langfristig erfolgen kann. Selbst in einer Schutzoperation gegen einen subkonventionell agierenden irregul\u00e4ren Gegner kommen Einsatzkr\u00e4fte ohne mechanisierte Elemente rasch an ihre Grenzen, da sowohl der notwendige Schutz, die Feuerkraft als auch die Ausbildung fehlte. Nur durch mechanisierte Kr\u00e4fte wird sichergestellt, dass der Schutz der eigenen Kr\u00e4fte, der Schutz der Exekutive und auch der Schutz der Bev\u00f6lkerung bei gleichzeitig vorhandener hoher Beweglichkeit und Feuerkraft gegeben ist. Eine entsprechend zeitgem\u00e4\u00dfe Ausstattung mit Abwehrsystemen, beispielsweise gegen die Bedrohung durch Drohnen und Hohlladungsgeschosse, und F\u00fchrungsmitteln ist sicherzustellen, um auch in Zukunft F\u00fchrungs\u00fcberlegenheit zu erm\u00f6glichen und dabei gleichzeitig das Kollateralschadenspotenzial und damit einhergehend zivile Opfer hintanzuhalten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"viewer-3vtdp\">Wesensz\u00fcge der mechanisierten Truppe<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-8b2hp\">Einer der bestimmenden Wesensz\u00fcge der mechanisierten Truppe ist ihre Sto\u00dff\u00e4higkeit. F\u00fcr den Sto\u00df muss es zum Zusammenwirken aller Truppen am Gefechtsfeld im Sinne des Kampfes der verbundenen Waffen, oder, wenn nicht mit Kampf zu rechnen ist, im Sinne des Einsatzes verbundener Kr\u00e4fte kommen. Dabei gilt der Grundsatz, dass Kampfpanzer und Panzergrenadiere sich gegenseitig unterst\u00fctzende Waffengattungen darstellen. Eine Waffengattung allein ist in fast allen Szenarien zu verwundbar. Sie kann auch nicht artgerecht zum Einsatz gebracht werden. Beim bildhaften Vergleich mit Schild und Schwert stellt die mechanisierte Truppe das Schwert dar. Zwar kann ein Schild f\u00fcr eine gewisse Zeit Schutz bieten, f\u00fcr ein aktives Entgegentreten und den Erhalt des Handlungsspielraums ben\u00f6tigt man jedoch ein Schwert. Nur so kann eine g\u00fcnstige Lage im Verlauf des Gefechtes ausgen\u00fctzt und einem Gegner der eigene Wille aufgezwungen werden. Soll einem konventionellen Gegner aktiv entgegengetreten werden, so sind Truppen auf Ebene des gro\u00dfen Verbandes, also zumindest einer Landbrigade, die zus\u00e4tzlich zur Einsatzf\u00fchrung mit mechanisierten Kr\u00e4ften bef\u00e4higt ist, in den Streitkr\u00e4ften abzubilden. Denn nur dadurch kann die Abwehr eines milit\u00e4rischen Gegners in einem definierten Raum erm\u00f6glicht werden, da es nur Milit\u00e4r m\u00f6glich ist, sich gegen anderes Milit\u00e4r zu behaupten.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Beim bildhaften Vergleich mit Schild und Schwert stellt die mechanisierte Truppe das Schwert dar.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-1ol8p\">Sollte im Zuge einer Schutzoperation ein Einsatz niederer Intensit\u00e4t, also auch unterhalb der Schwelle zum offen ausgetragenen Krieg, vonn\u00f6ten sein, sind folgende Faktoren ins Kalk\u00fcl zu ziehen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Selbst kleine Gruppen irregul\u00e4rer Kr\u00e4fte k\u00f6nnen mit panzerbrechenden Waffen ausgestattet sein oder \u00fcber improvisierte gepanzerte Gefechtsfahrzeuge verf\u00fcgen. Beispielhaft hiezu sei ein mit Stahlplatten verst\u00e4rkter Radlader genannt \u2013 ein solcher wird in der 4.Panzergrenadierbrigade des \u00d6sterreichischen Bundesheeres 2021 pr\u00e4pariert, um zu demonstrieren, welche Waffenwirkung zum Stoppen eines solchen Fahrzeuges erforderlich ist. Ein entsprechendes Lehrvideo dazu wird erstellt.<\/li>\n\n\n\n<li>Durch den Einsatz eines Kampf- oder Kampfsch\u00fctzenpanzers werden Feuerkraft, Reichweite und Schutz der Soldaten ma\u00dfgeblich erh\u00f6ht.<\/li>\n\n\n\n<li>Durch hohe Beweglichkeit k\u00f6nnen gr\u00f6\u00dfere R\u00e4ume ohne zus\u00e4tzliche Kr\u00e4fte \u201egesch\u00fctzt\u201c werden.<\/li>\n\n\n\n<li>Panzer wirken schon alleine durch ihre Pr\u00e4senz abschreckend.<\/li>\n\n\n\n<li>Auch in einer Schutzoperation m\u00fcssen offensive wie defensive Einsatzarten beherrscht werden. Nur die mechanisierte Truppe bietet den Streitkr\u00e4ften jene F\u00e4higkeiten, die einen raschen Wechsel zwischen offensiver und defensiver Einsatzf\u00fchrung erm\u00f6glichen, und das sowohl im l\u00e4ndlichen als auch urbanen Raum.<\/li>\n\n\n\n<li>Panzergrenadiere weisen, und das ist einzigartig, eine Abw\u00e4rtskompatibilit\u00e4t auf. Das bedeutet, dass die Soldaten dieser Waffengattung verzugslos auf andere, schw\u00e4cher gepanzerte Gefechtsfahrzeuge wechseln k\u00f6nnen.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-8t24n\">Eine Reduktion der mechanisierten Truppe unter die Gr\u00f6\u00dfenordnung einer Landbrigade h\u00e4tte zur Folge, dass diese oben angef\u00fchrten F\u00e4higkeiten nicht mehr erreicht werden k\u00f6nnen. Die Bef\u00e4higung zum Kampf der verbundenen Waffen mit mechanisierten Kr\u00e4ften verlangt eine entsprechende Gr\u00f6\u00dfenordnung in Bezug auf die vorhandenen Waffengattungen. Werden diese Truppen zu stark reduziert, kann das Zusammenwirken im Verband nicht mehr sichergestellt werden und milit\u00e4rische Kernkompetenz geht auf viele Jahre verloren.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"viewer-6n8qc\">Warum nicht nur gepanzerte Mannschaftstransportfahrzeuge?<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-c6k6e\">Ein Kampfsch\u00fctzenpanzer auf Kette weist im Vergleich zu einem gepanzerten Mannschaftstransportpanzer, zumeist auf Rad, eine weitaus gr\u00f6\u00dfere Beweglichkeit abseits von befestigten Wegen und in schwerem Gel\u00e4nde auf. In modernen Szenarien wird diese F\u00e4higkeit zunehmend zur \u00dcberlebensfrage.[1]<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-7pbb\">Zudem besitzen Sch\u00fctzenpanzer eine wesentlich st\u00e4rkere Panzerung als Mannschaftstransportpanzer. Dadurch wird die \u00dcberlebensf\u00e4higkeit der Besatzung bei Beschuss deutlich erh\u00f6ht. In Verbindung mit der meist st\u00e4rkeren Bewaffnung wird dieser Panzertyp erst dazu bef\u00e4higt, den Kampfpanzer im Gefecht zu unterst\u00fctzen. Dazu wurde dieses Fahrzeug urspr\u00fcnglich erdacht. Diesem urspr\u00fcnglichen Zweck sind alle weiteren Ideen untergeordnet. Sollte man nun eine F\u00e4higkeit nicht brauchen, so kann der Panzergrenadier im Sinne der Kompatibilit\u00e4t auf eine andere Fahrzeugausstattung wechseln. Da es sich bei Radpanzern in der Regel um gepanzerte Verbringungsmittel handelt, kann dieses Fahrzeug betreffend Feuerkraft, Beweglichkeit und Schutz nicht mit einem Kampfsch\u00fctzenpanzer verglichen werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"viewer-f4mv2\">Folgerungen f\u00fcr die Ausgestaltung von Streitkr\u00e4ften mechanisierten Kr\u00e4ften<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-mdr3\">Will eine Armee die F\u00e4higkeit zur klassischen Einsatzf\u00fchrung gegen einen anderen regul\u00e4ren milit\u00e4rischen Gegner beherrschen, sind sto\u00dfkr\u00e4ftige mechanisierte Truppen unerl\u00e4sslich. Diese Tatsache ist einfach nachvollziehbar. Doch auch in Szenarien, in denen ein solcher Gegner nicht vorkommt und mit Angriffen durch irregul\u00e4re, subkonventionell agierende Kr\u00e4fte zu rechnen ist, bringen mechanisierte Truppen mit ihren F\u00e4higkeiten ein hohes Ma\u00df an Handlungsoptionen aufgrund ihrer vielf\u00e4ltigen Einsatzm\u00f6glichkeiten hervor. Werden diese Truppen zun\u00e4chst f\u00fcr das konventionelle Gefecht ausgebildet, k\u00f6nnen sie in weiterer Folge eine Eignung f\u00fcr s\u00e4mtliche weitere Szenarien, bei denen zwar kein klassischer Gegner vorkommt, dieser jedoch aufgrund seiner nicht konventionellen Einsatzf\u00fchrung mindestens ebenso bedrohlich und meist noch schwieriger zu handhaben ist, aufweisen. Sobald gro\u00dfkalibrige Waffen eingesetzt werden, sind ungepanzerte Kr\u00e4fte rasch \u00fcberfordert und in ihren M\u00f6glichkeiten stark eingeschr\u00e4nkt. Daher werden mechanisierte Truppen der Waffengattungen Panzer und Panzergrenadier ben\u00f6tigt. Um deren Ausbildung und auch Logistik, wie in einem Folgebeitrag berichtet wird, sicherzustellen, werden diese Waffengattungen zumindest in Bataillonsgr\u00f6\u00dfe ben\u00f6tigt und sind in einer Brigade zusammenzufassen.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p class=\"has-black-color has-text-color has-medium-font-size wp-block-paragraph\"><em>Sobald gro\u00dfkalibrige Waffen eingesetzt werden, sind ungepanzerte Kr\u00e4fte rasch \u00fcberfordert und in ihren M\u00f6glichkeiten stark eingeschr\u00e4nkt.<\/em><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-5n3vd\">Die Gesamtfolgerung lautet daher, dass ein sinnvolles Mindestma\u00df an mechanisierten Truppen f\u00fcr die Bew\u00e4ltigung zuk\u00fcnftiger Bedrohungsszenarien vonn\u00f6ten ist. Nur so kann aktuellen und k\u00fcnftigen Bedrohungen ad\u00e4quat begegnet und die Sicherheit eines Staates durch das Milit\u00e4r, in welcher Rolle es auch immer zum Einsatz kommt, gew\u00e4hrleistet werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-dots\" \/>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\" id=\"viewer-7kip3\">ObstltdG Paul Sch\u00f6nbacher ist Chef des Stabes der 4. Panzergrenadierbrigade. Die hier genannten Fakten und Ableitungen wurden unter Einbindung der Bataillone anno 2020 erstellt und durch den Autor erg\u00e4nzt. Forschungsinteressen: Mechanisierte Truppen, besonders deren Ausgestaltung bei kleineren Armeen. Biologische Waffen mit Fokus auf Herausforderungen der normativen Regulierung. Publikationen erfolgten in Zeitschriften des \u00d6sterreichischen Bundesheeres. Bei den in diesem Artikel vertretenen Ansichten handelt es sich um die des Autors. Diese m\u00fcssen nicht mit jenen des BMLV \u00fcbereinstimmen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-dots\" \/>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-color has-text-color wp-block-paragraph\" id=\"viewer-c0pn6\">[1] Deutsche Bundeswehr, <em>Aus dem Einsatz lernen 2\/2011, Einsatzerfahrungen DEU EinsKtgt ISAF<\/em> (Berlin, 2011), 4.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Abstract: Zuk\u00fcnftige Konfliktszenarien im Sinne hybrider Bedrohungen, die unter Umst\u00e4nden von einer Vielzahl an zeitgleich agierenden Konfliktparteien ausgehen, verlangen ad\u00e4quate Reaktionsm\u00f6glichkeiten. 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