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Abstract: Der Artikel untersucht fünf maßgebliche Machtkonzepte im Bereich der internationalen Beziehungen. Dazu gehören der offensive Realismus, der defensive Realismus, die Konfliktkulturtheorie sowie der liberale Institutionalismus und der liberale Internationalismus. Jedes dieser Konzepte bietet einen spezifischen Ansatz zur Erklärung der Dynamiken von Macht und Konflikt zwischen Staaten. Im Gegensatz zu einer bloßen Übersicht über wissenschaftliche Read more →
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Eine Geschichte von Angst, Ambivalenz und Verantwortung Joachim Krause, (Deutschland: Theiss in der Verlag Herder GmbH, 2026). pp. 256. Joachim Krause zeichnet in „Die Deutschen und die Atombombe“ die deutsche Nukleargeschichte von den Anfängen der Kernspaltung bis zur gegenwärtigen sicherheitspolitischen Lage nach. Im Zentrum steht die Bundesrepublik als „latente Nuklearmacht“ im Spannungsfeld von Bündnisintegration, Abschreckung Read more →
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The Making of America’s Iran Policy Dalia Dassa Kayes, (Standford University Press, 2025). pp. 236. Dalia Dassa Kayes Enduring Hostility: The Making of America’s Iran Policy ist eine ebenso differenzierte wie zeitgemäße Analyse der anhaltenden Gegnerschaft zwischen den USA und der Islamischen Republik Iran. Anstatt die konfliktreiche Beziehung lediglich als Abfolge diplomatischer Fehlschläge darzustellen, untersucht Read more →
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Abstract: Die „Donroe-Doktrin“ steht für eine außenpolitische Ordnung, in der nationale Macht über Völkerrecht und Multilateralismus gestellt wird. Die USA beanspruchen Einflusszonen und definieren internationale Führung primär über militärische Stärke und exekutive Handlungsfreiheit. Europa verliert in diesem Ansatz an strategischem Gewicht und wird zunehmend als Hindernis wahrgenommen. Daraus ergibt sich für Europa die Notwendigkeit, eigene Read more →
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Strategie für Entscheidungsträger im 21. Jahrhundert Lennard Souchon, (Hamburg, 2024). 348 pp. Lennard Souchons Die Renaissance des Carl von Clausewitz ist eine ambitionierte und zeitgemäße Untersuchung darüber, wie die Ideen des preußischen Theoretikers weiterhin das moderne strategische Denken prägen. Weit davon entfernt, ein verstaubtes Relikt der Militärtheorie des 19. Jahrhunderts zu sein, präsentiert Souchon Clausewitz als eine Read more →
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Abstrakt: Die geistige Landesverteidigung (GLV) war im 20. Jahrhundert ein zentrales Element der sicherheitspolitischen Strategien in Österreich und der Schweiz. Ursprünglich als Abwehr gegen totalitäre Ideologien konzipiert, gewinnt sie angesichts heutiger Bedrohungen wie Desinformation und hybrider Kriegsführung wieder an Bedeutung. In Österreich ist GLV seit 1975 verfassungsrechtlich verankert und bildet eine von vier gleichwertigen Säulen Read more →
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Abstract: Wenn in Russland über den Ukrainekrieg berichtet wird, wirkt es wie ein chaotisches Nebeneinander aus Siegesmeldungen, Drohungen und Verschwörungstheorien. Doch in Wirklichkeit folgt diese Propaganda einem klaren Muster. An der Basis stehen ausgewählte Fakten und gezielte Falschmeldungen, die zu einer scheinbar neutralen Berichterstattung zusammengesetzt werden. Diese wird mit starken Emotionen aufgeladen–Musik, Bilder und Schlagworte Read more →
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Abstract: Der aus dem Oströmischen Reich stammende Ausdruck „Strategie“ bezeichnete ursprünglich die Kunst des Feldherrn. Heute wird die Strategie vielschichtiger definiert mit politischen, wirtschaftlichen, geografischen und kulturellen sowie den traditionellen militärischen Dimensionen. Strategie erfordert ein tiefes Verständnis der Wechselwirkungen zwischen Ressourcen, politischen Zielen und militärischen Mitteln in der Strategieentwicklung, einer praxisorientierten Disziplin, in der Ziele Read more →
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Abstract: Im Falle Chinas[1] ist eine deutlich stärkere Orientierung aller Teilstrategien an der Grand Strategy und deren Koordinierung für die Erreichung jener als in westlichen Staaten gegeben. Eine vorangestellte Betrachtung des chinesischen strategischen Denkens ist daher notwendig, bevor die chinesische Militärstrategie in ihrer Entwicklungsgeschichte dahingehend analysiert wird, welche Aussagen bezüglich der Bildung von Allianzen dort Read more →
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Abstract: Das Prinzip von Wirkung und Manöver fußt unter anderem auch auf der Informationsüberlegenheit beziehungsweise Informationsdominanz.[1] Durch den Einsatz von einem großen Portfolio an Sensoren – auf allen Seiten eines Konfliktes – am modernen Gefechtsfeld wird das Element Bewegung zusehends erschwert. Eine Parität der Informationsbeschaffung führt zwangsläufig vom Manöver in eine Abnutzung. In dieser wird Read more →








